Funkhaus geräumt

Bombendrohung! MDR-Sender unterbrechen stundenlang Programm

Halle - Mehrere Radiowellen des MDR haben am Neujahrstag für einige Stunden ihr reguläres Programm unterbrochen. Grund dafür war eine Bombendrohung, auf die später Entwarnung folgte.

Update vom 11. März 2017: Eine weitere Anschlagsdrohung sorgt für Aufsehen. In Nordrhein-Westfalen wurde das Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essen geschlossen. Laut Polizei gibt es konkrete Hinweise auf einen geplanten Anschlag.

Das Funkhaus in Halle sei Sonntagmittag geräumt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Rund 20 Mitarbeiter kamen in der Zwischenzeit in einem warmen Bus unter. Sprengstoffexperten durchsuchten mit zwei Spezialhunden das komplette Gebäude. Mehr als zwei Stunden nach dem Alarm gaben sie Entwarnung. Kurz darauf sendeten die MDR-Radiowellen wieder live.

„So, ihr Lieben: Entwarnung im Funkhaus“, verkündete die Jugendwelle MDR Sputnik auf Facebook. Auch die Sender MDR Aktuell, MDR Kultur und MDR Jump waren von den Programmänderungen betroffen. Dort lief das Angebot von MDR Sachsen-Anhalt oder ein Notprogramm. Wer hinter der Drohung steckt, war laut Polizei zunächst unklar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neun Tote bei Verkehrsunfall in Bulgarien
Neun Menschen in einem Bus sind in Bulgarien bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Neun Tote bei Verkehrsunfall in Bulgarien
Gouverneurskandidat verrät pikantes Geheimnis über sein Liebesleben in aller Öffentlichkeit
Als Reaktion auf den Skandal um Missbrauch und Belästigung durch Prominente hat ein US-Richter und Gouverneurskandidat sein Liebesleben demonstrativ öffentlich gemacht.
Gouverneurskandidat verrät pikantes Geheimnis über sein Liebesleben in aller Öffentlichkeit
Zukunftsforscher Opaschowski ruft zu "digitaler Diät" auf
Weder ein Like noch ein Dislike, sondern ein Boykott der sozialen Medien. Das fordert der Hamburger Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski und appelliert an die Jugend: …
Zukunftsforscher Opaschowski ruft zu "digitaler Diät" auf
Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert Tibet
Nach starken Erdstößen in Tibet gibt es in der abgelegenen Bergregion bisher keine Berichte über Tote oder Verletzte. Mehrere Häuser wurden aber beschädigt.
Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert Tibet

Kommentare