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Nach einer Bombendrohung wurde das Rathaus in Kaiserslautern geräumt. Sechs weitere Rathäuser in Deutschland wurden evakuiert.  

Großeinsatz der Polizei

Bombendrohung: Mehrere Rathäuser in Deutschland evakuiert

In mehreren deutschen Städten sind am Dienstagmorgen Rathäuser evakuiert worden. Die Polizei sperrt großräumig Bereiche ab. Noch ist vieles unklar. Städte geben Entwarnung.

  • Großeinsatz am Dienstagvormittag in mehreren deutschen Städten.
  • Sechs Rathäuser wurden nach Bombendrohungen evakuiert. 
  • Drohungen gingen offenbar per E-Mail an die betroffenen Rathäuser ein. 

Update vom 3. Mai 2019: Auch im Landratsamt Cham hat es eine Bombendrohung gegeben - 300 Menschen müssen Gebäude räumen

Update vom 26. März; 13.40 Uhr: In sechs Städten legte eine Bombendrohung, die per E-Mail verschickt wurde, die öffentliche Verwaltung am Dienstagmorgen über Stunden lahm. In allen Fällen konnte die Polizei nun Entwarnung geben. Betroffen waren: 

  • Göttingen (Niedersachsen)
  • Augsburg (Bayern)
  • Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz)
  • Neunkirchen (Saarland)
  • Rendsburg (Schleswig-Holstein)
  • Chemnitz (Sachsen).

Auch an die Stadt Heilbronn ging eine Drohmail. Die dortige Polizei stufte das Schreiben aber als „nicht ernsthaft“ ein, wie echo24.de* berichtet.

Wer hinter den Drohungen steckt und ob ein Zusammenhang mit anderen Bedrohungen der jüngsten Zeit besteht, blieb zunächst unklar. 

Update vom 26. März; 10.45 Uhr: Göttingen hat als erste Stadt nach einer Bombendrohung Entwarnung gegeben. „Es besteht keine Gefahr mehr“, teilte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Dienstag mit.

In Kaiserslautern läuft die Durchsuchung derzeit noch. Bislang wurde nichts in den beiden Rathaus-Gebäuden gefunden, teilt die Polizei via Twitter mit. 1000 Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind, laut dem Polizeipräsidium Westpfalz, von der Evakuierung betroffen.

Bombendrohung: Mehrere Rathäuser in Deutschland evakuiert

Erstmeldung vom 26. März; 9.40 Uhr:

Augsburg - Betroffen waren nach ersten Erkenntnissen Augsburg, Kaiserslautern, Chemnitz, Göttingen, Neunkirchen und Rendsburg.

Mittlerweile bestätigt die Polizei, dass die Rathäuser in den Städten wegen einer Bombendrohung evakuiert wurden.

Die Drohungen gingen offenbar direkt an die E-Mailadressen der jeweiligen Rathäuser, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Dies bestätigten Ermittler in mehreren der betroffenen Städte. Nähere Angaben zu weiteren Inhalten der Drohmails und zum Absender lagen zunächst nicht vor. 

Augsburg: Rathaus nach Bombendrohung evakuiert

In Augsburg gab es nach einer Gewaltandrohung einen Großeinsatz der Polizei, wie Merkur.de* berichtet. Das Rathaus in Augsburg wurde evakuiert, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt. 

Nach Bombendrohung in Kaiserslautern: Sprengstoffspürhunde im Einsatz 

In Kaiserslautern sei in der Nacht eine Drohmail eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte seien auch mit Sprengstoff-Spürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus sei weiträumig abgesperrt worden. Es gebe aber derzeit keine konkrete Bedrohungslage, erklärte der Sprecher. Die Maßnahmen würden vorsorglich durchgeführt.

Das Hauptgebäude am Willy-Brandt-Platz und das Rathaus Nord sei vorsichtshalber evakuiert worden, teilt die Polizei Kaiserslautern via Twitter mit. 

Göttingen: Polizei sperrt Bereich um Rathaus ab

In Göttingen erklärten die Ermittler kurz nach 9 Uhr: „Es befinden sich aktuell keine Personen mehr im Gebäude.“

Die Polizei sperrte Straßen um das Neue Rathaus großräumig ab. Verkehrsteilnehmer werden von der Polizei via Twitter gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Über den Großeinsatz in Göttingen und weitere Entwicklungen vor Ort berichtet hna .de* in einem News-Ticker. 


Neuenkirchen: Rathaus vorübergehend dicht

In Neunkirchen im Saarland läuft nach einer Bombendrohung seit Dienstagmorgen ein Polizeieinsatz, bestätigt die Polizei via Twitter. Das Rathaus bleibt vorübergehend geschlossen, heißt es.



dpa/AFP/ml


*Merkur.de, *echo24.de und *hna ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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