Bootsunglück in Thailand: Zahlreiche Touristen tot

- Bangkok - Beim Untergang eines Fährbootes mit Touristen in Thailand sind am Dienstagmorgen mindestens sieben Menschen ertrunken. Vier von ihnen sind nach Krankenhausangaben Ausländer.

Daneben wurden der Wasserschutzpolizei zufolge zunächst noch 13 Passagiere vermisst, darunter ein Deutscher, ein Australier und ein Schwede. Ein Sprecher machte den Kapitän für das Unglück verantwortlich. Er habe das Boot «verantwortungslos» gesteuert.

Nach ersten Ermittlungen war das Schiff um 5.10 Uhr Ortszeit offenkundig von einer großer Welle zum Kentern gebracht worden, als es auf dem Weg von der Insel Phangan nach Koh Samui war. Daraufhin sei das Boot rund drei Kilometer vor der Küste Koh Samuis gesunken.

Die Insel Phangan im Golf von Thailand ist bei westlichen Touristen vor allem wegen ihrer Vollmond-Partys äußerst beliebt. Auch Koh Samui gilt als eines der wichtigsten Urlauberziele in Thailand. Beide Inseln waren von der Flutkatastrophe vom 26. Dezember nicht betroffen gewesen. Durch die Flutwelle waren im Südwesten des Landes Schätzungen zufolge mindestens 9000 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Tausende von westlichen Touristen.

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