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Das vom FBI veröffentlichte Foto (Ausschnitt aus Videobild) zeigt den mutmaßlichen Boston-Attentäter Tamerlan Zarnajew.

Tschetschene gesteht im FBI-Verhör

Boston-Bomber: Tötete er 2011 drei Menschen?

Boston - Kurz bevor er von einem FBI-Agenten erschossen wurde, gestand ein Tschetschene, dass der mutmaßliche Boston-Attentäter Tamerlan Zarnajew 2011 schon einmal drei Menschen umgebracht hat.

Der Tschetschene Ibragim Todashev, 26, wurde am Mittwoch vom FBI erschossen. Er soll mit dem Boston-Bomber Tamerlan Tsarnaev in Verbindung gestanden haben.

Der getötete mutmaßliche Bombenleger von Boston, Tamerlan Zarnajew, soll vor einigen Jahren an einem Dreifachmord beteiligt gewesen sein. Das habe sein damaliger Komplize bei einem Verhör der US-Bundespolizei FBI gestanden, berichteten amerikanische Medien. Der Mann wurde während der Befragung am Mittwoch in Orlando (Florida) von einem Polizisten erschossen, weil er plötzlich gewaltätig geworden sei. Der Beamte sei verletzt worden, erklärte das FBI.
Der Mordfall soll sich 2011 ereignet haben. Tamerlan Zarnajew und sein Freund haben den Angaben der TV-Sender NBC und CBS zufolge damals gemeinsam drei Menschen nach einem misslungenen Drogen-Deal umgebracht.

Erschossener soll nichts mit Boston-Bomben zu tun gehabt haben 

Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Tamerlan Zarnajew wurde kurz nach dem Terroranschlag auf den Boston Marathon im April bei einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen. Der nun getötete 27-Jährige werde aber nicht verdächtigt, selbst in den Anschlag verwickelt gewesen zu sein, hieß es.

Bei den Explosionen in Boston waren drei Menschen getötet und mehr als 250 verletzt worden. Ebenfalls tatverdächtig ist der 19-jährige Dschochar Zarnajew, der jüngere Bruder Tamerlans, der nach dem Attentat schwer verletzt festgenommen wurde. Er sitzt in Haft.

FBI fasst zweiten Attentäter - Jubel in Boston

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Dschochar Zarnajew hatte nach US-Medienberichten in einem Bekennerschreiben erklärt, der Terroranschlag sei eine Vergeltung für die US-Kriege im Irak und in Afghanistan.

dpa

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