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Auf Twitter veröffentlichte Dan Lampariello das Bild von der zweiten Explosion.

Bei Twitter und Youtube

Boston Marathon: Entsetzen am Tag danach

München - Nach den Bombenanschlägen beim Boston Marathon sind die Menschen weltweit erschüttert. Auf Twitter äußern sie ihre Trauer und das Entsetzen über die Tat. Doch die sozialen Netzwerke werden auch zu Hilfe genommen.

Mehrere Tote und zahlreiche Verletzte beim Boston Marathon erschüttern die Menschen weltweit. Bei Twitter, Facebook, Youtube und Instagramm sind von Beileidsbekundungen, aber auch Wut und Entsetzen zu lesen. Außerdem veröffentlichen Augenzeugen Bilder und Videos von den beiden Explosionen, die so in Sekundenschnelle auf der ganzen Welt verbreitet werden.

Boston: Martin (8) starb an der Zielgeraden

Hier explodierten die Bomben - Stunden später sieht man nur noch die Trümmer und Scherben herumliegen

Beim Kurznachrichtendienst Twitter ist am Dienstagmorgen auch in Deutschland der Hashtag #BostonMarathon auf Platz 1 der Themen, über die aktuell gesprochen wird. Die Tweets zeigen das Mitgefühl der Twitter-Nutzer:

So schreibt etwa Christine Fratzke: "Hoffe, bei meinen Freunden in #Boston u. ihren Familien ist alles ok."

Marija Popadinets ist entsetzt: "Einfach entsetzlich... alles Gute an die Menschen in #Boston."

The Boston Globe zeigt ein Video von der Explosion

Regina S. hatte bislang von den Nachrichten noch nichts mitbekommen: "Oh, lese erst jetzt von den Explosionen beim Boston Marathon. Wie schrecklich und hinterhältig ist das denn !!"

Auch Vanessa Rimkus äußert ihr Mitgefühl: "Terroranschlag oder nicht, die Frage bleibt die gleiche: Warum? Mein Mitgefühl und meine Gedanken sind in Boston."

Ähnlich reagiert auch Stefan ‏@LeDucBomount: "Einfach schockierend was auf der welt manchmal passiert. Im Gedanken bei den Menschen dort und deren Angehörigen."

"Fassungslosigkeit beherrscht den Vormittag"

Christoph Wilhelm: "Ich bin immer noch fassungslos, über das, was in Boston passiert ist..."

Christoph Röckerath, ZDF-Korrespondent in den USA, berichtet vom Ort des Geschehens: "Gespenstische Leere nach dem Anschlag. Die Nacht in #Boston ist still und kalt."

Doch auch der Wunsch, die Attentäter zur Verantwortung zu ziehen, wird laut:  

Marc Langebeck: "Fassungslosigkeit beherrscht den Vormittag. Fasst diese dummen Menschen, die Unschuldige töten.

David Risa: Oh nein. Ich hoffe sie finden wirklich die verantwortlichen und nicht irgendjemanden.

Auch Prominente aus aller Welt haben in den sozialen Netzwerken ihr Mitgefühl ausgedrückt.

Soziale Netzwerke werden zu Hilfe genommen

Während man sich in der Vergangenheit bei Katastrophen über TV und Radio informiert hat, ist heute das Internet die wichtigste Informationsquelle geworden. Den sozialen Netzwerken kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Augenzeugen berichten direkt vom Ort des Geschehens. Auch Behörden greifen - wie jetzt beim Boston Marathon - auf Netzwerke wie Twitter und Facebook zurück, um die Öffentlichkeit zu reagieren.

Blitzschnell reagierte etwa auch Wikipedia auf die Bombenanschläge beim Boston Marathon 2013 und richtete eine eigene Seite dafür ein. Diese wird kontinuierlich mit Informationen von Behörden und aus dem Weißen Haus erweitert.

Innerhalb von wenigen Stunden veröffentlichte Google einen speziellen Google Person Finder, der bei der Suche nach Vermissten helfen soll.

Nachrichtenseiten wie die New York Times und das Wall Street Journal haben ihre Paywall - also die Bezahlschranke - herunter gefahren, so dass sich alle Internetuser über die aktuellen Entwicklungen informieren können.

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