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Rettungskräfte versorgen nach den Bombenexplosionen die Verletzten in Boston.

Boston-Marathon: Wohl keine deutschen Opfer

Boston/Berlin - Traditionell sind beim Boston-Marathon auch viele Teilnehmer aus Deutschland, doch bei dem verheerenden Bombenanschlag am Montag wurden ersten Erkenntnissen zufolge keine Deutschen verletzt.

Mindestens drei Menschen wurden bei den Bombenexplosionen beim Boston-Marathon in den Tod gerissen, 144 wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die Bundesregierung hat aber keine Hinweise darauf, dass bei dem Bombenanschlag während des Boston Marathons auch Deutsche zu Schaden gekommen sind, wie eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Dienstag mitteilte. Bei dem Anschlag am Montag wurden nach jüngsten Angaben drei Menschen getötet und mehr als hundert verletzt. Traditionell sind unter den Teilnehmern des Boston Marathons auch viele Deutsche.

Bombenanschlag beim Boston-Marathon

Bomben-Anschlag beim Boston Marathon

Das Auswärtige Amt verwies zugleich auf eine Empfehlung der Behörden in Boston, öffentliche Plätze zu meiden und zu Hause zu bleiben, auf öffentliche Verlautbarungen zu achten und sich informiert zu halten. Die deutsche Botschaft in Washington und das Generalkonsulat in Boston stünden mit den US-Stellen in Kontakt.

Pakistanische Taliban bestreiten Beteiligung an Anschlägen

Wer hinter dem Anschlag steckt, ist bisher unklar. Das Weiße Haus geht von einem Terroranschlag aus. Die pakistanischen Taliban haben eine Beteiligung an den Anschlägen bestritten. Man habe damit nichts zu tun, sagte Taliban-Sprecher Ahsanullah Ahsan am Dienstag telefonisch der Nachrichtenagentur AP. US-Präsident Barack Obama kündigte an, die Verantwortlichen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.

dpa

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