Ein Löschflugzeug lässt Wasser über einem Wald auf der griechischen Insel Euböa ab. Foto: Yorgos Karahalis/AP
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Ein Löschflugzeug lässt Wasser über einem Wald auf der griechischen Insel Euböa ab. Foto: Yorgos Karahalis/AP
Seit drei Tagen wütet das Feuer. Foto: Nick Paleologos/XinHua
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Seit drei Tagen wütet das Feuer. Foto: Nick Paleologos/XinHua
In der Nacht waren Hunderte Feuerwehrleute und freiwillige Helfer im Einsatz gewesen. In vielen Fällen mussten die Feuerwehrleute in Gärten und Höfen von Häusern gegen die Flammen kämpfen. Foto: Yorgos Karahalis/AP
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In der Nacht waren Hunderte Feuerwehrleute und freiwillige Helfer im Einsatz gewesen. In vielen Fällen mussten die Feuerwehrleute in Gärten und Höfen von Häusern gegen die Flammen kämpfen. Foto: Yorgos Karahalis/AP
Nach Schätzungen des Gouverneurs der Region sind bislang 2500 Hektar Pinienwald den Flammen zum Opfer gefallen. Foto: Yorgos Karahalis/AP
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Nach Schätzungen des Gouverneurs der Region sind bislang 2500 Hektar Pinienwald den Flammen zum Opfer gefallen. Foto: Yorgos Karahalis/AP
Der Brand ist teilweise unter. Wegen der Gefahr eines Wiederaufflammens der Brandherde könne aber noch keine Entwarnung gegeben werden. Foto: Michael Varaklas/AP
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Der Brand ist teilweise unter. Wegen der Gefahr eines Wiederaufflammens der Brandherde könne aber noch keine Entwarnung gegeben werden. Foto: Michael Varaklas/AP

Feuerfront ist eingedämmt

Brände auf griechischer Insel Euböa teils unter Kontrolle

Nach drei Tagen können die Menschen auf der zweitgrößten griechischen Insel Euböa wieder hoffen. Hubschrauber und Löschflugzeuge haben die seit Tagen tobenden Flammen eingedämmt. Noch ist die Gefahr aber nicht gebannt.

Athen (dpa) – Auf der griechischen Insel Euböa hat die Feuerwehr einen seit drei Tagen tobenden Waldbrand teilweise unter Kontrolle gebracht.

"Die Lage ist besser. Es gibt aber immer wieder neue kleine Brandherde", sagte ein Sprecher der Feuerwehr im staatlichen Rundfunk am Mittwoch. Wegen der Gefahr eines Wiederaufflammens der Brandherde könne aber noch keine Entwarnung gegeben werden.

Zum Tagesanbruch hatten nach Angaben der Feuerwehr mehrere Löschflugzeuge und Hubschrauber große Mengen Wasser über dem Brandgebiet abgeworfen. Das Staatsfernsehen ERT zeigte Bilder des Einsatzes. Zwei weitere Löschflugzeuge aus Italien sollten im Laufe des Tages zum Einsatz kommen. Um die Mittagszeit war die Feuerfront eingedämmt.

Nach Schätzungen des Gouverneurs der Region sind bislang 2500 Hektar Pinienwald den Flammen zum Opfer gefallen. Die ersten Anwohner kehrten am Mittwochmittag in vier Dörfer zurück, die am Vortag evakuiert worden waren. "Unsere erste Priorität war und ist, Menschenleben zu schützen", sagte der griechische Regierungschef Kyriakos Mistotakis im griechischen Fernsehen. Mistotakis hatte wegen der gefährlichen Lage seinen Urlaub abgebrochen und war nach Athen zurückgekehrt. Am Nachmittag wollte er die betroffene Region besuchen, wie sein Büro mitteilte. 

Auch in der Nacht zum Mittwoch waren Hunderte Feuerwehrleute und freiwillige Helfer im Einsatz gewesen. In vielen Fällen mussten die Feuerwehrleute in Gärten und Höfen von Häusern gegen die Flammen kämpfen, wie das Fernsehen zeigte. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Todesopfer oder schwere Sachschäden gab es nach Angaben der Feuerwehr zunächst nicht. Doch selbst im rund 90 Kilometer südlich des Brandgebiets liegenden Athen klagten Menschen über Brandgeruch.

Im Juni 2018 waren bei schweren Waldbränden, die ein dicht bewohntes Feriengebiet nahe der griechischen Hauptstadt erfassten, mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

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