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Ein großer Waldbrand in der Nähe des Unglücksreaktors von Tschernobyl wurde am Samstag vollständig gelöscht.

Keine Gefahr für den Reaktor

Brände bei Tschernobyl-Ruine sind gelöscht

Kiew - Nach vier Tagen hat die Feuerwehr einen Waldbrand nahe der Reaktorruine von Tschernobyl im Norden der Ukraine vollständig gelöscht.

Das Feuer sei am Samstagmorgen endgültig erstickt worden, teilte der Katastrophenschutz mit. Die radioaktive Strahlung lag nach Behördenangaben an der Reaktorruine mit 58 Mikroröntgen pro Stunde leicht über dem "sicheren" Niveau von 50, für die Waldbrandgegend wurde ein Wert von 21, für die hundert Kilometer entfernte Hauptstadt Kiew von elf angegeben.

Der Waldbrand war am Dienstag in einer Entfernung von 15 bis 20 Kilometern von der Tschernobyl-Ruine ausgebrochen und wütete auf einer Fläche von bis zu 320 Hektar. Die Brandursache war unklar, die Behörden schlossen Brandstiftung nicht aus. Das havarierte Atomkraftwerk war nach Behördenangaben nicht gefährdet. In Tschernobyl hatte sich im Jahr 1986 die schlimmste Reaktorkatastrophe in der Geschichte der Atomenergie ereignet.

afp

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