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Ein Asylbewerberheim in Chemnitz.

Sechs Personen im Krankenhaus

Brand: Chemnitzer Asylbewerberheim evakuiert

Chemnitz - Aus bislang ungeklärten Gründen ist in einem Asylbewerberheim ein Feuer ausgebrochen. Rund 30 Bewohner mussten evakuiert werden, sechs Personen kamen mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Eine Familie aus dem Kosovo und zwei Asylbewerber aus Tunesien sind am Samstag beim Brand in ihrer Unterkunft in Chemnitz verletzt worden. Die vier Erwachsenen sowie ein zwei Jahre altes Mädchen und ein neunjähriger Junge wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei mit. Die Brandursache ist unklar, einen Anschlag schließen die Behörden aber aus. Das Feuer brach in einer Wohnung im ersten Stock aus, wo aus noch unbekannten Gründen Matratzen entflammten. Etwa 30 Bewohner retteten sich ins Freie oder wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

Acht Wohnungen sind nicht mehr nutzbar, für 38 Menschen müssen andere Unterkünfte gefunden werden. Zur Höhe des Sachschadens wurden bisher keine Angaben gemacht. Die Flammen waren nach Polizeiangaben aber nach wenigen Minuten gelöscht. Bereits im Januar hatte es in dem Wohnhotel gebrannt, das derzeit als Asylbewerberheim genutzt wird - in der vierten Etage. Als Ursache wurden damals ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit vermutet. Verletzte gab es nicht.

dpa

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