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Bei dem Brand kam eine Person ums Leben, mindestens drei verletzten sich schwer.

Neue Details zu dem Haus

Brand in Berliner Hotel: Ein Toter, mehrere Verletzte

Berlin - In einem Hotelzimmer brennen Möbel - wenig später wird ein Toter aus den Flammen geborgen. Das Haus sorgte bereits wegen miserabler Zustände für Schlagzeilen.

Ein Mensch ist bei einem Feuer in einem Berliner Hotel ums Leben gekommen. Drei weitere mussten ins Krankenhaus. Zwei 23 und 34 Jahre alte Männer hatten eine Rauchvergiftung erlitten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Eine 34-jährige Frau trug Brandverletzungen im Gesicht davon. Das Feuer war am Sonntag in einem Zimmer im ersten Stock des neunstöckigen Plattenbaus ausgebrochen, das zum Teil auch als Hostel mit Mehrbettzimmern fungiert.

Möbel brannten den Angaben zufolge. Die Ursache war zunächst unklar. Weil es stark qualmte, brachten sich rund 200 Anwesende in Sicherheit. Beschädigt wurden allerdings nur das Brandzimmer, der Flur sowie einige Fenster. Die Feuerwehr rückte mit rund 60 Einsatzkräften aus und hatte die Flammen schnell unter Kontrolle.

In dem Zimmer soll der Bewohner zusammen mit anderen vor dem Brand getrunken haben, wie die Polizeisprecherin sagte. Der 34-Jährige werde vermisst, vermutlich handle es sich bei dem Toten um ihn. „Der Hotelgast wurde seit dem Feuer nicht mehr gesehen“, so die Sprecherin. Die Leiche habe sich aber zunächst nicht eindeutig identifizieren lassen, weil sie starke Verbrennungen aufwies. „Das wird ein paar Tage in Anspruch nehmen“, erklärte die Sprecherin.

Das Hotel hatte in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt, weil es als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde und die Zustände Berichten zufolge miserabel waren. Es hatte dort auch Probleme mit der Brandmeldeanlage gegeben, wie aus einer Antwort der Sozialverwaltung vom vergangenen November auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervorging. Diese waren demnach aber behoben worden.

Die Berliner Senatsverwaltung bringt dort nach Angaben eines Sprechers momentan keine Flüchtlinge unter. Medienberichten zufolge leben in dem Hotel viele Wanderarbeiter.

dpa

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