Brand auf Peloponnes außer Kontrolle - Dörfer evakuiert

Athen/Kalamata - Bei extremer Trockenheit und starken Winden ist ein Waldbrand nahe der südgriechischen Hafenstadt Kalamata in der Nacht zum Freitag außer Kontrolle geraten. Die Flammen zerstörten nach Berichten lokaler Radiosender mehrere Häuser in drei Ortschaften auf dem Berg Taygetos im Osten der Stadt.

"Unser Feind sind nicht nur die Flammen sondern auch die starken Winde", sagte Kalamatas Bürgermeister Panagiotis Nikas im staatlichen Rundfunk. Diese Winde, die in Böen Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometer erreichen, behindern den Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern, hieß es.

Dicke schwarzbraune Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen. Sie breiteten sich über den ganzen Golf von Messinien im äußersten Südwesten der Halbinsel Peloponnes aus. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Die Feuerfront sei nach Medienberichten mehrere Kilometer lang. Zahlreiche Dörfer mussten evakuiert werden. Dutzende Häuser seien beschädigt worden. Betroffen sei vor allem das Dorf Ladas gewesen, teilten die Behörden mit.

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