+
Auf der Wolkenkratzer-Baustelle brannte es

Brand auf Wolkenkratzer-Baustelle in Moskau

Moskau - Spektakulärer Brand in Moskau: Die Baustelle eines Wolkenkratzers hat am Freitag in der russischen Hauptstadt Feuer gefangen. Im 23. und 24. Stock des Hochhauses schlugen Flammen empor.

Das Feuer im modernen Neubauviertel Moskwa City sei aber rasch gelöscht worden, teilte der Einsatzstab am Freitag der Agentur Itar-Tass mit. In dem Gebäude war zuvor Dämmstoff in Brand geraten, weil ein Heißluftgebläse zu nah stand. Ein Mann erlitt leichte Verletzungen. Die Feuerwehr brachte etwa 220 Arbeiter in Sicherheit.

Fotos und Amateurvideos im Internet zeigten, wie dichter Rauch in den blauen Himmel aufstieg. Wie die Zeitung „Kommersant“ in ihrer Online-Ausgabe berichtete, handelte es sich um die Baustelle des OKO-Gebäudes, das einmal zwei Türme mit 85 und 49 Stockwerken haben soll. In Russland kommt es immer wieder wegen Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften zu Bränden.

Es war bereits der zweite Zwischenfall in Moskwa City binnen eines Jahres. Am 2. April 2012 war ein fast fertig gebauter Wolkenkratzer in Brand geraten und konnte erst nach Stunden gelöscht werden. Damals hatte eine Plane Feuer gefangen. In dem ultramodernen Viertel steht mit dem 338 Meter hohen Mercury City Tower das derzeit höchste Gebäude Europas.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Immer mehr Drohnen-Vorfälle an Flughäfen
Düsseldorf (dpa) - Flugzeugpiloten werden im deutschen Luftraum immer häufiger durch Drohnen behindert.
Immer mehr Drohnen-Vorfälle an Flughäfen
Puerto Rico bereitet sich auf Hurrikan "Maria" vor
Langsam bewegt sich "Maria" Richtung Nordwest. Der Hurrikan könnte Puerto Rico im Laufe des Mittwochs erreichen. Die Insel ist gewappnet - so weit das möglich ist.
Puerto Rico bereitet sich auf Hurrikan "Maria" vor
Experten entschärfen Weltkriegsbombe am Frankfurter Flughafen
Fünf Hotels geräumt, die A3 gesperrt: Erneut wurde am Frankfurter Flughafen eine Weltkriegsbombe gefunden. Probleme bei der Entschärfung machte der explosive Fund in der …
Experten entschärfen Weltkriegsbombe am Frankfurter Flughafen
Kranich-Linie Lufthansa schützt keine Kraniche mehr
Der Kranich prangt auf dem Seitenruder der Lufthansa-Flotte. Seit Jahren engagiert sich der Konzern auch beim Schutz der Tiere. Damit ist jetzt Schluss.
Kranich-Linie Lufthansa schützt keine Kraniche mehr

Kommentare