Staatsschutz ermittelt

Brandanschlag auf Haus mit Flüchtlingsfamilie

Schleswig - Unbekannte haben einen Brandanschlag auf ein Mehrfamilienhaus in Schleswig-Holstein verübt, in dem auch eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien lebt. 

Zwei Täter haben nach ersten Erkenntnissen am späten Donnerstagabend eine brennbare Flüssigkeit auf das Fenster eines Wohnzimmers im Erdgeschoss des Hauses in Schleswig geschüttet, wo eine syrische Familie untergebracht ist. Diese befand sich zu dem Zeitpunkt in dem Wohnzimmer. Die Unbekannten zündeten die Flüssigkeit an und flohen. Die Bewohner löschten die Flammen mit einer Decke.

Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei in Flensburg mitteilte. Wegen der Aufregung in der Wohnung sei ein Kleinkind gestürzt und habe sich leichte Schürfwunden zugezogen. An dem Fenster entstand leichter Sachschaden. 

Sachverständige des Landeskriminalamts sollen nun prüfen, ob das ganze Gebäude mit der brennbaren Flüssigkeit hätte in Brand gesetzt werden können. Der Staatsschutz führt die Ermittlungen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Forscher: Das war Ötzis letzte Mahlzeit
Wien/Bozen - Neue Erkenntnisse zum Gletschermann Ötzi. Sein Mageninhalt wurde analysiert: Die letzte Mahlzeit des „Iceman“ war wohl eine kulinarische Köstlichkeit.
Forscher: Das war Ötzis letzte Mahlzeit
Stiefvater ließ Lara Mia (9 Monate) verhungern - Urteil
Hamburg - Ein neun Monate altes Mädchen stirbt in Hamburg – zum Todeszeitpunkt ist das Kind stark unterernährt. Jetzt fiel im Prozess ein überraschend hartes Urteil …
Stiefvater ließ Lara Mia (9 Monate) verhungern - Urteil
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Sölden - Obwohl Experten vor Lawinen gewarnt hatten, ist ein Deutscher in Sölden auf die Piste gegangen - und kam durch ein Schneebrett, das er wohl selbst ausgelöst …
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Schüler bei Eiseskälte ausgesetzt - Busfirma entschuldigt sich
Schönborn - Bei Minusgraden hat ein Busfahrer etwa 20 Kinder ohne weitere Informationen einfach an der Straße ausgesetzt. Die Busfirma kündigt „Konsequenzen“ für den …
Schüler bei Eiseskälte ausgesetzt - Busfirma entschuldigt sich

Kommentare