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Auf eine Moschee in Brüssel wurde ein Brandanschlag verübt

Brandanschlag auf Moschee in Brüssel: Ein Toter

Brüssel - Bei einem Brandanschlag auf eine Moschee in Brüssel ist der 46 Jahre alte Imam ums Leben gekommen. Die Motive für das Attentat sind noch unklar.

Der Imam erlag einer Rauchvergiftung, berichteten belgische Medien am Montagabend. Eine weitere Person atmete giftige Dämpfe ein, überlebte aber.

Laut Nachrichtenagentur Belga nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Es soll das Gebäude im Stadtbezirk Anderlecht in Brand gesetzt haben. Über die Hintergründe der Tat herrschte zunächst Unklarheit.

Das Feuer breitete sich rasch in dem Gotteshaus aus, konnte aber von der Feuerwehr gelöscht werden. Bei dem Anschlag hielten sich laut Belga etwa 10 Menschen in dem Gebäude auf. Der Vorbeter wurde in der ersten Etage gefunden.

Die belgische Innenministerin Joelle Milquet verurteilte den Anschlag scharf. Sie sei „sehr schockiert“, berichtete Belga.

In Anderlecht unweit des größten Brüsseler Bahnhofs Gare du Midi leben viele Einwanderer.

Am Abend versammelten sich laut Rundfunk mehrere hundert Menschen vor der Moschee.

dpa

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