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Bei einem Brand in Moskau starben 17 Frauen.

"Leider gibt es eine hohe Zahl an Opfern"

Brandstiftung? 17 junge Frauen sterben bei Feuer in Moskau

Moskau - Bei einem Brand in einem Moskauer Industriegebiet sind nach vorläufigen Angaben des Katastrophenschutzes 17 Menschen ums Leben gekommen.

Ermittler gingen am Samstag von Brandstiftung in dem Druckereigebäude im Nordosten der russischen Hauptstadt aus, wie die Agentur Interfax meldete. Bei den 17 Toten handelt es sich nach Angaben der kirgisischen Gemeinde um lauter Frauen.

„Sie waren in einer Umkleide und konnten sie nicht verlassen. Der Rauch hat ihnen den Weg versperrt“, sagte ein Sprecher der Gemeinschaft, Abdygan Schakirow, der Agentur Interfax. „Es sind alles junge Frauen.“ Die Frauen aus der zentralasiatischen Republik Kirgistan hatten in einer Druckerei gearbeitet. Die Toten waren dem Anschein nach Gastarbeiter, die illegal in dem Gebäude lebten.

„Leider gibt es eine hohe Zahl an Opfern“, bestätigte der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin auf Twitter. Vier Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht. Zwölf Menschen seien aus dem mehrstöckigen Gebäude gerettet worden, über dem eine dichte schwarze Rauchwolke stand. Die Feuerwehr setzte 140 Mann ein, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

dpa

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