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Als bei einem handfesten Streit in Bremen ein Mann versuchte, seinen am Boden liegenden Kontrahenten mit einem Stuhl zu schlagen, zeigten Zeugen Zivilcourage.

Streit eskaliert mitten in Bremen

Mann will mit Klappstuhl auf am Boden Liegenden einschlagen - doch dann greifen mutige Zeugen ein

Zwei Männer haben am Donnerstag einen handfesten Streit ausgetragen. Als der eine seinen am Boden liegenden Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht und dann mit einem Klappstuhl schlagen wollte, griffen Zeugen ein.

Bremen - Zwei Männer gerieten am Donnerstagmorgen in der Innenstadt in Bremen in einen handfesten Streit, wie nordbuzz.de* berichtet. Als einer der beiden Streithähne versuchte, seinen am Boden liegenden Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen und dann auch noch mit einem Klappstuhl ausholte, zeigten umstehende Zeugen Zivilcourage und verhinderten Schlimmeres.

Streit eskaliert mitten in Bremen: Mann versucht, mit Klappstuhl zuzuschlagen

Zwischen einem 31-Jährigen und einem 45-Jährigen kam es nach Polizeiangaben gegen 8.50 Uhr an der Domsheide in Bremen zu einer handfesten Auseinandersetzung. Durch den lautstarken Disput zogen die beiden Männer die Aufmerksamkeit umstehender Zeugen auf sich. Im Gerangel schubste der 45-Jährige den 31-Jährigen zu Boden und versuchte, ihm mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Die Zeugen schritten daraufhin gemeinsam ein, zeigten Zivilcourage und hielten die Männer auseinander. 

Zeugen zeigen Zivilcourage: Polizei lobt Verhalten bei Schlägerei in Bremen

Der Angreifer zeigte sich jedoch unbeeindruckt und ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Mit einem Klappstuhl aus seinem Arbeitsequipment machte er eine weite Ausholbewegung. Ein Zeuge ergriff den Stuhl und verhinderte erneut einen Schlag. Die Hintergründe der Streitigkeiten sind der Polizei unklar, sie lobt jedoch ausdrücklich das schnelle Eingreifen der Zeugen. Dadurch sei verhindert worden, dass dem am Boden liegenden Mann nichts Schlimmeres passiert sei. Außerdem habe dies die Ergreifung des Täters ermöglicht. Trotzdem weist die Polizei Zeugen darauf hin, sich nicht unnötig selbst in Gefahr zu bringen.

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