Brennende Fähre in der Nordsee

Berlin - Auf der Nordsee ist vor Spiekeroog eine Fähre nach dem Ausbruch eines Feuers in Not geraten. Der Brand auf der mit 27 Personen besetzten “Hafnia Seaways“ sei derzeit nicht unter Kontrolle.

“An Bord sind neben der 27-köpfigen Besatzung keine Passagiere“, sagte eine Sprecherin des Havariekommandos in Cuxhaven am Mittwochabend der Nachrichtenagentur dpa in Hannover. Ihren Informationen zufolge ist niemand verletzt.

“Die “Hafnia Seaways“ befand sich etwa nördlich der ostfriesischen Insel Spiekeroog, als die Besatzung den Brand bemerkte“, erklärte die Sprecherin. Das 187 Meter lange Schiff, das für Frachttransporte eingesetzt wird, sei auf dem Weg vom englischen Immingham nach Cuxhaven gewesen.

Zum Zeitpunkt des Unglücks habe es auf der Nordsee etwa zwei Meter hohe Wellen und Nordwestwind mit einer Stärke von sechs bis sieben gegeben. “Für diese Jahreszeit nichts ungewöhnliches“, sagte die Sprecherin weiter. Die Ursache des Brandes sei noch unklar. Auch über die Ladung lägen noch keine Informationen vor. Es sei üblich, dass Autofähren wie die “Hafnia Seaways“ auch als Transportschiffe fungierten.

Es seien bereits mehrere Schiffe und ein Marine-Hubschrauber auf dem Weg zum Unglücksort. “Inzwischen sind drei Schiffe vor Ort, die Feuerwehrmänner aus dem Hubschrauber werden möglicherweise auf das Unglücksschiff abgeseilt“, sagte die Sprecherin.

Unter den Helfern seien der deutsche Seenotrettungskreuzer “Hermann Marwede“, der Notschlepper “Nordic“ und das Fischereischutzschiff “Seefalke“. Zusätzlich habe sich eine Feuerwehreinheit an Bord des Mehrzweckschiffes “Mellum“ von Wilhelmshaven aus auf den Weg zum Einsatzort gemacht.

dpa

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