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Die Brennstäbe in Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Fukushima Eins liegen nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo komplett trocken.

Wieder Meerwasser in Fukushima-Reaktor geleitet

Tokio - Techniker im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Eins haben einen neuen Versuch zur Kühlung des Reaktorblocks 2 unternommen und bereits 30 Zentimeter Meerwasser eingeleitet.

Die Brennstäbe in Reaktor 2 lagen zuvor nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo komplett trocken. Die Stäbe können damit nicht mehr gekühlt werden und die Gefahr einer Kernschmelze ist erheblich gestiegen. Zuvor war am Montag versucht worden, die absinkende Kühlflüssigkeit mit Meerwasser aufzufüllen.

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Am Montagmorgen hatte es eine Explosion beim Reaktor 3 gegeben, die die Betonhülle des Gebäudes beschädigte. Nach Angaben der japanischen Behörden ist der Reaktor selbst jedoch intakt, es sei kaum Strahlung ausgetreten. Das Erdbeben mit anschließendem Tsunami am Freitag beschädigte die Kühlanlage im Kraftwerk. Bereits am Samstag kam es beim Reaktor eins zu einer ähnlichen Explosion.

dpa

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