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Sie war drei Monate lang verschwunden

Britische Jugendbuchautorin auf eigenem Grundstück verscharrt

London - Zuletzt war sie vor vielen Wochen beim Spazierengehen gesehen worden, dann verlor sich jede Spur. Jetzt fand die Polizei die Leiche der Schriftstellerin Helen Bailey. Ihr Freund wurde festgenommen.

Die seit drei Monaten verschwundene britische Kinder- und Jugendbuchautorin Helen Bailey (51) ist tot. Ihr 55-jähriger Freund wurde festgenommen, er steht unter Mordverdacht. Die vergrabene Leiche der Schriftstellerin wurde im Garten ihres Hauses in Royston entdeckt, wie britische Medien am Wochenende berichteten.

Eine Obduktion ist für diesen Montag geplant. Die Ermittler fanden auch die Überreste ihres kleinen Hundes Boris, mit dem sie zuletzt auf einem Spaziergang gesehen worden war. Nach Angaben der Polizei wird der 55-jährige Partner der Autorin nicht nur wegen Mordes, sondern auch wegen Irreführung bei den Ermittlungen angeklagt.

In Großbritannien vor allem für Teenagerbücher bekannt

Der Mann hatte öffentlich an Bailey einen Appell gerichtet: „Helen, wo immer du sein magst, ich hoffe, du hörst diese Botschaft und verfolgst sie aufmerksam. Wir vermissen dich und Boris so sehr ... Was immer passiert ist, wo immer du bist, ich werde kommen und dich und Boris holen und dir geben, was immer du brauchst.“

Bailey ist in Großbritannien vor allem für ihre Teenagerbücher („Electra Brown“) bekannt und betrieb einen Blog („Planet Grief“), in dem sie den Tod ihres Ehemanns verarbeitete. Er ertrank im Jahr 2011 während eines Karibik-Urlaubs. Ihren neuen Lebenspartner, einen Witwer, lernte sie in einer Trauergruppe kennen.

dpa

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