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Britische Kinder warteten in Lappland vergeblich

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- London - Sie waren tausende von Kilometern zum Weihnachtsmann geflogen, aber der ließ sich nicht blicken: Ein Tagesausflug britischer Touristen mit ihrem Nachwuchs zum "Father Christmas" ins finnischen Lappland wurde für die Kleinen zur Weihnachtskatastrophe. Das berichteten britische Zeitungen am Mittwoch. "Was als Traumreise begann, verwandelte sich in einen völligen Albtraum", beschrieb die 65-jährige Hilary Hughes den mehrere tausend Euro teuren Ausflug mit Kindern und Enkelkindern.

Der Reiseveranstalter hatte offensichtlich die Organisation des Weihnachtsausflugs nicht im Griff. Statt mit dem Weihnachtsmann in seiner ausgeschmückten Grotte zu sprechen und Geschenke zu bekommen, bildeten sich nach den Angaben vor dem Eingang zum Santa Claus lange Schlangen. Ein Großteil der angereisten Kinder musste wegen des Abflugtermins ohne einen Blick auf den Mann im roten Dress unter Tränen umkehren.

Der Weihnachtsmann, der nach den Zeitungsberichten kein Wort englisch sprach, erschien dann zwar noch am Flughafen. Aber "was wir bekamen, war ein Father Christmas, der in einer Restauranttür zwischen Küche und Essbereich stand, hinter ihm schmutzige Teller und Ketchup-Flaschen, kaum eine sehr traditionelle Szene", sagte Hughes. Die Kinder hätten sich geweigert zu glauben, dass dies der richtige Weihnachtsmann war. Die Reisegesellschaft entschuldigte sich dafür, dass die "Dinge nicht so liefen wie geplant".

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