250.000 Pfund Lösegeld gefordert

Sechs Tage Angst! Schönes Instagram-Model bei Fotoshooting gekidnappt 

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Das britische Model Chloe Ayling wurde angeblich sechs Tage in einem Bauernhaus in Italien festgehalten, nachdem es für ein vermeintliches Fotoshooting dorthin gereist war. 

Mailand - Nichtsahnend ist das britische Glamour-Model Chloe Ayling im vergangenen Juli nach Italien gereist, um dort für ein Fotoshooting vor der Kamera zu stehen. Doch dann der Schock: Der Model-Job stellte sich als schreckliche Farce heraus. Das berichtet die britische Sun

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Ayling beschuldigt nun den 30 Jahre alten Polen Lukasz Herba, er habe sie nach Ankunft im Fotostudio gefesselt und in den Kofferraum eines Autos gesperrt. Von dort sei sie dann in ein Bauernhaus gebracht und dort sechs Tage lang unter Drogeneinfluss gefangen gehalten worden. Erst dann sei sie wieder freigelassen worden. 

Herba wird nun in Mailand der Prozess gemacht. Laut der Staatsanwaltschaft sei der Pole Teil der Untergrund-Gruppierung Black Death und habe geplant, Ayling als Sexsklavin zu verkaufen. Weiter beschuldigen die Anwälte Herba, er habe sich bereits im April mit Aylings Agenten wegen eines Fotoshootings in Paris in Verbindung gesetzt. Das 20 Jahre alte Model sei sogar schon auf dem Weg in die französische Hauptstadt gewesen, als Herba das Shooting in letzter Minute absagte. 

Herba besorgt gefälschte Ausweise und Sturmhauben

Dies sei bereits der Beginn der Entführungspläne gewesen, so die zuständige Polizeibehörde. Einen Monat darauf habe Herba gefälschte Ausweise und mehrere Sturmhauben für sich und seinen Bruder Michal, der sich mittlerweile in Großbritannien in Untersuchungshaft befindet, besorgt. 

@dannydesantos

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Michal habe dann ein Hotelzimmer im Mailänder Best Western Hotel gebucht, mietete zudem eine Wohnung in der Nähe des Bahnhofs und ein kleines Fotostudio - alles mit dem gefälschten Ausweis. Im Anschluss setzte sich Lukasz Herba wieder mit dem Agenten des Models in Verbindung, buchte dieses für ein Shooting Mitte Juli. 

In dem gemieteten Fotostudio sei Ayling dann gekidnappt und unter Drogen gesetzt worden. Die Täter hätten Sturmhauben getragen, berichtete Ayling später. 

Agent des Models schlägt Alarm

Weil der Agent des Models Ayling mehrfach anrief, sie aber nicht abnahm, hätte dieser sich an das britische Konsulat in Mailand gewandt, welches dann die Polizei alarmiert habe. Daraufhin erhielt der Agent eine E-Mail von Herba, in der stand: „Ich bin MD, ein Killer, der Black Death repräsentiert. Das Mädchen wurde gefangen genommen und wird nun im Nahen Osten versteigert.“ 

By @ohrangutang

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Er sei aber bereit, die Frau für 250.000 Pfund freizulassen, da Black Death keine jungen Mütter entführe - die 20-Jährige ist Mutter eines zweijährigen Kindes. Lukasz Herba wurde am 17. Juli verhaftet, nachdem er Ayling an das britische Konsulat in Mailand ausgeliefert hatte. Ayling zufolge hatte er Mitleid mit ihr, nachdem sie erzählt hatte, sie sei Mutter eines Sohnes. 

Ayling nun Social-Media-Star

Herba behauptet allerdings standhaft, bei der Geschichte handele es sich lediglich um eine medienwirksame Werbeaktion. Die aus dem Süden Londons stammende Ayling widerspricht dem vehement. Um die Geschichte noch unübersichtlicher zu machen, sind nun Bilder einer Überwachungskamera aufgetaucht, auf denen Herba und Ayling händchenhaltend einen Tag vor ihrer vermeintlichen Freilassung zu sehen sind. Ob dies für ein gemeinsames Verbrechen spricht, oder das Model aus Angst oder im Drogenrausch handelte, muss das Gericht nun prüfen. 

Ihrer Bekanntheit hat die Geschichte auf jeden Fall nicht geschadet. Im fraglichen Zeitraum hat sich die Follower-Anzahl bei Instagram von rund 150.000 auf fast 300.000 verdoppelt. 

The most beautiful place

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Die sogenannte Black-Death-Gruppe wird als eine Organisation beschrieben, die im Dark Web operiert. Im Dark Web sollen große Netzwerke bestehen, die für Entführungen und Menschenhandel verantwortlich sind. 

Rubriklistenbild: © Instagram/chloeayling

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