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Das YouTube-Video zeigt die Tumulte.

Einsatz in Berlin

Brutale Polizisten? Aufregung um dieses Video

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Berlin - Schon wieder ein Fall brutaler Polizeigewalt? Ein YouTube-Video, das einen Einsatz in Berlin Kreuzberg zeigt, sorgt derzeit für Empörung und Aufregung im Internet.

Wegen einer Schlägerei waren Polizisten am 5. Juli in den Görlitzer Park in Berlin Kreuzberg gerufen worden. Als sich rund 20 Personen in die Ermittlungen einmischen, eskalierte die Situation. Was folgt, sind turbulente Szenen, die in einem Video auf YouTube zu sehen sind. 

"Ausweis her": Mit dieser Aufforderung eines Polizisten an einen Mann beginnt das Video. Schnell gehen die Beamten auf den 22-Jährigen mit der roten Pappnase im Gesicht zu - wollen ihn festnehmen. Als dieser sich wehrt, drücken ihn insgesamt vier Polizisten zu Boden, halten ihn an Händen und Füßen fest und pressen sein Gesicht auf den Asphalt. Im Hintergrund sind immer wieder die Schreie seiner Begleiterin zu hören: "Hört auf, ihm weh zu tun!". Auch sie wird von Polizisten zurückgehalten. Immer mehr Menschen versammeln sich um den Tumult, reden auf die Einsatzkräfte ein oder versuchen den Mann zu befreien. Kurz vor Schluss des rund fünfminütigen Videos trifft eine Hundertschaft der Polizei als Verstärkung ein. Danach wird folgender Text eingeblendet: "Bitte teilt dieses Video und leitet es an Zeugen, Presse, wichtige Organisationen und entsprechende Palttformen weiter. DANKE!"  

Brutale Polizeigewalt vs. Propaganda

Die Szenen lassen die Polizei in keinem guten Licht erscheinen. Im Internet wird ihnen Brutalität vorgeworfen. Andere wiederum warnen vor einem vorschnellen Urteil, das angesichts vergangener Schlagzeilen über gewalttätige Beamte schnell zur Hand ist. Ein Reporter der Berliner Zeitung spricht in einem Kommentar sogar von Propaganda.

Das sagt die Polizei

Die Polizei schildert den Sachverhalt in einer Pressemitteilung aus ihrer Sicht. Die Beamten seien demnach bei dem Einsatz von etwa 60 Personen attackiert worden. "Aus der Gruppe heraus wurden zwei Fahrräder gegen die Beamten geschleudert, wodurch ein Polizist eine Kopfverletzung erlitt, die später in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste", heißt es in der Stellungnahme. Tatsächlich ist im Video zu sehen, wie ein Fahrrad auf dem Rücken eines Polizisten landet. Außerdem sei der 22-jährige "Störenfried" zuvor bereits mehrere Male vergeblich des Platzes verwiesen worden.

Insgesamt sechs Polizisten wurden den Angaben zufolge verletzt. Zwei Männer im Alter von 32 und 46 Jahren sowie eine 33-jährige Frau wurden unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung festgenommen.

vh

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