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Die Rollos unten, alles dunkel - Wenn der Buchladen zum Gefängnis wird.

"Bitte lasst mich raus!"

Im Buchladen eingesperrt: Mann twittert um Hilfe

London - Ein Hilferuf macht die Runde bei Twitter. Natürlich geht es hier niemandem an den Kragen, nur raus wollte der Mann, dessen Tweet um die Welt geht.

Stundenlang war ein Tourist in London in einem Buchladen eingesperrt - und ist erst nach einem Notruf über Twitter befreit worden. Der US-Amerikaner hatte sich am Donnerstag im oberen Stock einer Filiale des Buchhändlers „Waterstones“ aufgehalten, um dort das Internet zu nutzen. Als er um kurz nach 21 Uhr ins Erdgeschoss zurückkehrte, waren die Lichter aus und der Laden leer. Der Mann rüttelte an der Tür und löste damit den Alarm aus, rief auch die Polizei an. Doch die ließ sich Zeit.

Schließlich twitterte der wartende Unglücksrabe: „Hi Waterstones, ich bin seit zwei Stunden in eurem Buchladen am Trafalgar Square eingeschlossen. Bitte lasst mich raus!“ Tausende retweeteten die Nachricht. Um kurz nach 23 Uhr befreite die Polizei den Mann.

„Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass (...) wieder ein freier Mann ist. Danke für eure Besorgnis und Tweets“, twitterte der Buchhändler „Waterstones“ seinerseits - und postete einen Blog auf seiner Webseite. Der Titel: „Was Sie lesen können, wenn Sie zwei Stunden Zeit haben... und in einem Buchladen eingesperrt sind.“

dpa

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