Wilde Schießerei auf offener Straße

Buenos Aires: Bewaffnete Räuber überfallen Geldtransport

Buenos Aires - Schüsse, eine Geiselnahme und fette Beute: Bei einem Überfall auf einen Geldtransport in Argentinien haben die als Polizisten verkleideten Täter umgerechnet 700.000 Euro erbeutet. Im Kugelhagel werden zwei Polizisten verletzt.

Die Angreifer hätten das Fahrzeug auf dem Weg in die Hauptstadt Buenos Aires auf der Straße abgefangen und beschossen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dann flohen sie mit dem Geld, das in vier Plastiksäcken verstaut gewesen war.

Normalerweise wird Geld in dieser Menge nur in eigens gesicherten und mit Stahlwänden verkleideten Fahrzeugen transportiert. Diesmal aber lagen die vier wertvollen Plastiksäcke in einem ganz normalen Fahrzeug zweier Angestellter eines Geldwechselbüros. Außerdem wurde der Transport von einem Begleitfahrzeug mit zwei Polizisten abgesichert.

Polizisten bei Schießerei verletzt

Der Transporter war von der Stadt La Plata ins rund 60 Kilometer entfernte Buenos Aires unterwegs. Mit dem Bargeld sollte eine Wechselstube beliefert werden.

Die Täter schlugen kurz nach einer Mautstelle zu. Zunächst beschossen sie das Polizeiauto, die beiden Polizisten wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Anschließend nahmen die Angreifer die zwei Männer in dem Geldtransporter als Geiseln und vor allem die elf Millionen Peso (700.000 Euro) an sich. Ihre Geiseln ließen sie wenig später wieder frei. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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