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Bürokratie auf Kosten der Hamburger? Corona-Tests sind Mangelware - Testzentren warten auf Genehmigung 

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Lange Warteschlangen vor den Corona-Testzentren.
Lange Warteschlangen vor den Corona-Testzentren wegen 2G-Plus. Private Testanbieter könnten entlasten, warten aber noch immer auf Genehmigungen. © Stefan Sauer/dpa

Seit 2G-Plus in Hamburg eingeführt wurde ist der Bedarf an Schnelltests enorm gestiegen. Die Kapazitäten sind aber gering. Steht sich die Regierung mit Papierkram selbst im Weg?

Hamburg – Es werden immer mehr Corona-Schnelltests benötigt, aber viele Testzentren bekommen keine Genehmigung. Seit Samstag, 4. Dezember, besteht in Hamburg die 2G-Plus-Regel für viele Freizeitaktivitäten. Das bedeutet, dass sich auch Genesene und Geimpfte wieder testen lassen müssen. Genügend Kapazitäten sind aber noch nicht vorhanden, weil private Testzentren noch nicht öffnen dürfen.
Warum nicht-medizinische Anbieter von Tests noch immer keine Genehmigung haben, verrät *24hamburg.de hier.

Medizinische Anbieter wie Arztpraxen, Hilfsorganisationen oder Apotheken dürfen ohne Probleme Corona-Tests anbieten. Private Testzentren brauchen dafür eine Genehmigung. Die letzte lief bereits am 11. Oktober aus. Zwei Hamburger Testzentrum-Betreiber verstehen zwar, dass es Kontrollen geben muss, allerdings dauern ihnen die Genehmigungen mittlerweile zu lange.

Täglich werden sie mit Nachfragen der Bürger konfrontiert, die nicht verstehen, warum die Testzentren noch immer geschlossen sind – vor allem jetzt, da 2G-Plus eingeführt wurde. Die Behörden ersticken laut einem der Betreiber in Anträgen. Trotzdem hofft der Hamburger, dass die Genehmigungen bald kommen. Der Bedarf dafür ist definitiv vorhanden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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