Wahlhelfer beim Entleeren einer Wahlurne in Münster bei der Bundestagswahl 2017.
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Bundestagswahl 2017: Wahlhelferinnen und Wahlhelfer beim Entleeren einer Wahlurne in Münster.

Beschluss des Gesundheitsministeriums

Bundestagswahl 2021: Wahlhelferinnen und Wahlhelfer werden früher geimpft

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sollen ihre Corona-Impfung früher erhalten. Die Bundesregierung hat sie in der Impfpriorisierung hochgesetzt.

Berlin - Neben sechs Landtagswahlen steht 2021 in Deutschland auch im September die Bundestagswahl an: 600.000 bis 700.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer werden alleine für die Wahl des neuen Bundestags im Einsatz sein. Klar ist: Das Thema Coronavirus wird bis dahin mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht beendet sein, nicht alle geimpft sein. Ein Risiko für die zahlreichen Menschen, die bei der Wahl für eine reibungslosen und fairen Ablauf sorgen sollen.

Das hat jetzt auch der Bund erkannt: Um sie besser gegen Covid-19 zu schützen, werden Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei der Impfung ab sofort priorisiert berücksichtigt. Das Bundesgesundheitsministerium listet sie jetzt in Gruppe 3 der priorisierten Personen („Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität“) auf. Dies geht aus einem Beschluss vor, der am Donnerstag im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Er tritt rückwirkend zum 8. März in Kraft. Auf Anfrage von 24RHEIN* hat das Gesundheitsministerium weitere Einzelheiten des Beschlusses zur Impf-Priorisierung von Wahlhelfern bei der Bundestagswahl* präzisiert. (mah) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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