Bei nächtlichem Orientierungsmarsch

Bundeswehrsoldat von Wölfen verfolgt

Munster - Ein Soldat ist bei einem nächtlichen Orientierungsmarsch von Jungwölfen verfolgt worden. Mehrere Versuche, die Tiere abzuschütteln, scheiterten. Doch dann gelang es ihm doch noch.

Neugierige Jungwölfe haben in der Lüneburger Heide einen Bundeswehrsoldaten verfolgt. Der junge Mann war auf einem nächtlichen Orientierungsmarsch auf dem Truppenübungsplatz Munster, als er plötzlich die Tiere bemerkte, die ihm über einen längeren Zeitraum folgten.

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Der Soldat kletterte nach Angaben von Polizei und Bundeswehr vom Donnerstag auf einen Beobachtungsturm. Einer der Jungwölfe kam bis an die Leiter des Turmes. Als der Soldat wieder herunterstieg, konnte er die Tiere mit einem Tritt zunächst verscheuchen. Dann folgten ihm die Wölfe wieder, bis sie sich langweilten und sich zurückzogen.

Die mittlerweile rund sechs Monate alten Jungtiere waren schon im Juli bei Munster im Heidekreis entdeckt worden, als sie in eine Fotofalle des ehrenamtlichen Wolfsberaters Helge John tappten. „Die Wölfe sind für Menschen ungefährlich“, sagte John. Sie seien gewöhnlich scheu.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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