Tote und Verletzte in den USA: Zug stürzt auf Autobahn

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Burger King kommt derzeit nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus.

Nach Ekel-Vorwürfen

Sechs Burger Kings vorübergehend geschlossen

München - Nach Vorwürfe wegen Hygieneverstößen und schlechter Arbeitsbedingungen gegen einen Burger-King-Lizenznehmer hat das Unternehmen sechs Filialen vorübergehend geschlossen.

Nach Vorwürfe wegen Hygieneverstößen und schlechter Arbeitsbedingungen gegen einen Burger-King-Lizenznehmer hat das Unternehmen sechs Filialen vorübergehend geschlossen. Inzwischen seien die Mängel behoben und die Restaurants wieder geöffnet, teilte die Burger King Beteiligungs GmbH in München mit. Um welche Filialen es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt.

Außerdem habe sich einer der Gesellschafter des betroffenen Franchisenehmers aus der Geschäftsführung zurückgezogen. An seine Stelle tritt Nicole Gottschalk, die bisher in der Münchner Zentrale als Direktorin für die Betreuung aller Franchisenehmer von Burger King in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich war.

Vergangene Woche hatte die RTL-Sendung „Team Wallraff - Reporter Undercover“ über Missstände berichtet. Es ging unter anderem um die Verwendung von Lebensmitteln, die nach den Unternehmensrichtlinien nicht mehr verarbeitet oder verkauft werden durften, weil sie zum Beispiel zu lange gelagert waren.

Nach dem RTL-Bericht hatte die Burger-King-Zentrale mit Sonderinspektionen in den Filialen des Unternehmers begonnen. Der Geschäftsführer der Burger King Beteiligungs GmbH, Andreas Bork, versicherte, dass künftig alle Qualitätsstandards und faire Arbeitsbedingungen eingehalten würden. „Wir bedauern zutiefst, das Vertrauen unserer Gäste enttäuscht zu haben und werden alles tun, um ihr Vertrauen zurückzugewinnen.“ Sollten bei den Überprüfungen weitere Mängel in einzelnen Filialen festgestellt werden, würden auch diese bis zur Beseitigung geschlossen.

Zwischen der Burger-King-Zentrale und dem betroffenen Franchisenehmer sei vereinbart worden, dass alle Entscheidungen über das operative Geschäft in dessen Filialen einschließlich Mitarbeitertraining und Arbeitsbedingungen von Burger King genehmigt werden müssten.

Der umstrittene Franchisenehmer mit Restaurants in ganz Deutschland stand bereits seit Monaten wegen schlechter Arbeitsbedingungen in der Kritik der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Der Gewerkschaft vertritt ihre Mitglieder in zahlreichen Prozessen vor Arbeitsgerichten gegen ihren Arbeitgeber. Eine Stellungnahme war von dem Unternehmen auf Nachfrage nicht zu bekommen.

Wie die Mitarbeiter in München die Lage vor Ort beurteilen, berichtet tz.de.

dpa

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