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Nach dem Amoklauf, bei dem in einem Linienbus in Norwegen am Montagabend drei Menschen starben, sicherte die Polizei Spuren am Tatort.

Asylbewerber tötet drei Menschen

Bus-Attentäter drohte die Abschiebung

Oslo - Der Mann, der am Montagabend in Norwegen drei Menschen in einem Bus getötet haben soll, ist ein Asylbewerber. Wie die Polizei jetzt berichtete, stand der Mann aus dem Sudan kurz vor der Abschiebung.

Wie die Polizei in Florø auf einer Pressekonferenz mitteilte, sollte der 30-Jährige aus dem Süd-Sudan am Dienstag abgeschoben werden. Sein Asylantrag war nicht bearbeitet worden, weil er den Schengen-Raum in Spanien betreten hatte und schon dort einen Antrag gestellt hatte.

Der Mann war offenbar aus freien Stücken in den Linienbus „Valdresekspressen“ in Richtung Oslo gestiegen. In den Bergen zwischen Årdal und Tyin stach er beide Fahrgäste - eine 19-jährige Frau und einen rund 50-jährigen Schweden - und den Busfahrer nieder.

dpa

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