+
Der Bus war bei Kairo von einer Brücke in einen Kanal gestürzt. Foto: Khaled Elfiqi

Bus stürzt in Kairo in Nilkanal: Viele Tote

Kairo - Bei einem schweren Busunglück in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Samstag mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 15 Menschen seien bislang verletzt aus dem Fahrzeug geborgen worden, das in einen Nebenkanal des Nils gestürzt war.

Die Behörden konnten zunächst keine endgültigen Opferzahlen nennen. Mediziner vor Ort waren zunächst von mindestens 35 Toten ausgegangen.

Insgesamt seien 56 Menschen im Bus gewesen, sagte ein Sicherheitsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. Es handele sich um Arbeiter einer Baufirma.

Nach offiziellen Angaben war der Bus auf der Stadtautobahn im Westen Kairos unterwegs, als sich das Unglück ereignete. Der Fahrer habe einem Verkehrsunfall mit mehreren anderen Fahrzeugen ausweichen wollen und sei dabei mit seinem Bus von der Autobahntrasse in einen Bewässerungskanal gestürzt.

In Ägypten kommt es wegen schlechter Straßen und einer oftmals riskanten Fahrweise häufig zu Verkehrsunfällen. Nach offiziellen Angaben sterben in Ägypten mit seinen knapp 90 Millionen Einwohnern jährlich mehr als 15 500 Menschen bei Autounfällen. Zum Vergleich: Deutschland mit gut 80 Millionen Einwohnern zählte 2013 genau 3339 Unfalltote.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Starkes Erdbeben vor Alaska
Ein starkes Erdbeben im Pazifik löst Angst vor einem Tsunami aus. In Alaskas nächstgelegener Stadt flüchten Menschen auf Anhöhen. Ob gefährliche Wellen jedoch wirklich …
Starkes Erdbeben vor Alaska
Gasleck in London: Fast 1500 Menschen in Sicherheit gebracht
Für viele Nachtschwärmer in London endete die Nacht zum Dienstag abrupt. Schuld war eine marode Gasleitung in der Metropole.
Gasleck in London: Fast 1500 Menschen in Sicherheit gebracht
Erdbeben vor Alaskas Küste: Tsunami-Warnung für Hawaii aufgehoben
Ein Erdbeben der Stärke 8,2 hat am Dienstag den Meeresboden vor der Küste des US-Bundesstaats Alaska erschüttert. Das teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Experten …
Erdbeben vor Alaskas Küste: Tsunami-Warnung für Hawaii aufgehoben
Tote Eltern eingemauert - beide Tatverdächtige in U-Haft
Es war ein grausiger Fund: Ein offenbar ermordetes Ehepaar aus Mittelfranken ist am Montag eingemauert entdeckt worden. Tatverdächtig sind der Sohn und dessen Ehefrau. …
Tote Eltern eingemauert - beide Tatverdächtige in U-Haft

Kommentare