Im kalifornischen Santa Paula brennen Palmen vor einem Haus nieder. Foto: Neal Waters
1 von 6
Im kalifornischen Santa Paula brennen Palmen vor einem Haus nieder. Foto: Neal Waters
Die Feuerwehr im Kampf gegen Buschfeuer in Ventura. Foto: Gene Blevins
2 von 6
Die Feuerwehr im Kampf gegen Buschfeuer in Ventura. Foto: Gene Blevins
Ein Feuerwehrmann im Einsatz. Foto: Noah Berger
3 von 6
Ein Feuerwehrmann im Einsatz. Foto: Noah Berger
Das Buschfeuer in Santa Paula wird von heftigem Wind angefacht. Foto: Gene Blevins
4 von 6
Das Buschfeuer in Santa Paula wird von heftigem Wind angefacht. Foto: Gene Blevins
Ein Feuerwehrmann vor den Flammen in Santa Paula. Foto: Gene Blevins
5 von 6
Ein Feuerwehrmann vor den Flammen in Santa Paula. Foto: Gene Blevins
Ein Wohnhaus in Ventura steht vollständig in Flammen. Foto: Noah Berger
6 von 6
Ein Wohnhaus in Ventura steht vollständig in Flammen. Foto: Noah Berger

Notstand ausgerufen

Buschfeuer in Kalifornien nicht unter Kontrolle zu bringen

In Kalifornien ist bei einer ganzen Serie schwerer Waldbrände kein Ende in Sicht. Von starken Winden angefacht, sind sie kaum einzudämmen. Ein Brand nähert sich Los Angeles.

Ventura (dpa) - Im Süden Kaliforniens wüten weiter Buschbrände, die wegen starker Winde und ihres hohen Tempos kaum einzudämmen sind. Es brannte in mehreren Gebieten lichterloh. Am Mittwoch näherte sich ein Brand auch dem berühmten Getty Museum in Bel Air, einem Stadtteil von Los Angeles.

Fernsehbilder zeigten mehrere Häuser Bel Airs in Flammen. Die Autobahn 405, eine der am meisten befahren Straßen der USA, wurde gesperrt. Videos in sozialen Netzwerken zeigten eine gewaltige Feuerwand, die sich neben der von dichtem Morgenverkehr befahrenen Autobahn her walzte.

Unabhängig von diesem Brand war der Bezirk Ventura County nordwestlich von Los Angeles besonders betroffen. Zehntausende Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben, nach Angaben der Behörden brannte eine Fläche von mehr als 200 Quadratkilometern ab. Am Mittwoch fraß sich das Feuer bis zur Pazifikküste durch.

Heftige Winde hatten die Flammen über Nacht angefacht und rasch verbreitet. Die gefürchteten Santa-Ana-Winde, trockene und heiße Winde, kommen mit hoher Geschwindigkeit aus dem Inland Richtung Küste.

In den Bezirken Los Angeles und San Bernardino sind nach Angaben der "Los Angeles Times" tausende Häuser bedroht. Vielerorts wurden Evakuierungen angeordnet. US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, er denke intensiv an die von den Feuern betroffenen Menschen, und er bete für sie. In den betroffenen Regionen gilt der Notstand. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz.

2017 war für Kalifornien und andere westliche Staaten der USA wegen anhaltender Trockenheit ein besonders schlimmes Waldbrandjahr.

Gouverneur auf Twitter

Feuer-Zentrale

Los Angeles Times

KABC Los Angeles

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Taifun "Mangkhut": Suche nach Todesopfern geht weiter
"Wir glauben zu 99 Prozent, dass die eingesperrten Leute tot sind": Laut dem Bürgermeister im philippinischen Itogon hat sich in seiner Stadt ein Drama ereignet. Bis zu …
Taifun "Mangkhut": Suche nach Todesopfern geht weiter
Der Südosten der USA kämpft mit den Fluten von "Florence"
Der Regen ist schlimmer als der Sturm. Langsam zeigt sich, welch unbändige Kraft die Wassermassen entfalten. Während erste Regionen aufatmen, heißt es anderswo: "Das …
Der Südosten der USA kämpft mit den Fluten von "Florence"
Sturm "Florence" überflutet weite Gebiete an US-Südostküste
"Florence" ist zwar kein Hurrikan mehr, hat aber enorme Wassermassen an die Südostküste der USA getragen. Die Folgen sind enorm. Und noch ist das Unwetter nicht …
Sturm "Florence" überflutet weite Gebiete an US-Südostküste
Hurrikan "Florence" trifft auf die Südostküste der USA
Tagelang wappnete sich die Südostküste der USA für "Florence" - nun ist der Hurrikan da. Zwar hat der Sturm auf dem Weg an die Küste an Stärke nachgelassen, …
Hurrikan "Florence" trifft auf die Südostküste der USA