Die Überreste eines vom Feuer zerstörten Hauses. Foto: Ed Crisostomo
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Die Überreste eines vom Feuer zerstörten Hauses. Foto: Ed Crisostomo
Mit Hilfe von Helikoptern werden bei La Canada die Buschbrände bekämpft. Foto: David Crane
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Mit Hilfe von Helikoptern werden bei La Canada die Buschbrände bekämpft. Foto: David Crane
Ein Feuerwehrmann rollt in Bel Air Schläuche aus. Foto: Ed Crisostomo
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Ein Feuerwehrmann rollt in Bel Air Schläuche aus. Foto: Ed Crisostomo
Dichter Rauch: Ein Fahrradfahrer fährt den Pacific Coast Highway entlang. Foto: Jae C. Hong
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Dichter Rauch: Ein Fahrradfahrer fährt den Pacific Coast Highway entlang. Foto: Jae C. Hong
Einsatzkräfte der Feuerwehr fahren auf der West Lilac Road neben: Flammen schlagen ihnen entgegen. Foto: K.C. Alfred
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Einsatzkräfte der Feuerwehr fahren auf der West Lilac Road neben: Flammen schlagen ihnen entgegen. Foto: K.C. Alfred
Ein Feuerwehrmann löscht bei San Diego einen Buschbrand an einem Hügel hinter den Geschäften des River Village Einkaufszentrums. Foto: Hayne Palmour Iv/San Diego Union-Tribune via ZUMA
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Ein Feuerwehrmann löscht bei San Diego einen Buschbrand an einem Hügel hinter den Geschäften des River Village Einkaufszentrums. Foto: Hayne Palmour Iv/San Diego Union-Tribune via ZUMA

Feuerbrunst breitet sich aus

Winde fachen Waldbrände in Südkalifornien immer neu an

Rund um Los Angeles wüten unvermindert Waldbrände. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, etliche Gebäude sind bereits zerstört. Heftige Winde bereiten den Helfern große Probleme.

Los Angeles (dpa) - Im Süden von Kalifornien kämpfen Tausende Feuerwehrleute unablässig gegen ein sich rasch ausbreitendes Flammenmeer an. In der Region um Los Angeles wüteten am Freitag insgesamt sechs Waldbrände. Rund 190 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Mindestens 5700 Feuerwehrleute waren im Einsatz, ohne dass eine Entspannung der Lage absehbar ist. Der nationale Wetterdienst rechnete auch weiterhin mit starken Winden, die die Brände immer neu anfachen könnten.

Das jüngste Großfeuer war am Donnerstag in der Region um San Diego ausgebrochen. Innerhalb weniger Stunden stand dort eine Fläche von 16 Quadratkilometern in Flammen. 65 Gebäude wurden zerstört. Der Highway 76 musste in beide Richtungen gesperrt werden. Laut einem Bericht des Senders CNN erlitten drei Menschen Brandverletzungen. Auch zwei Feuerwehrleute wurden demnach verletzt.

Das Gestüt einer Farm für wertvolle Rennpferde brannte ab. Medienberichten zufolge konnten die Besitzer des Trainingscenters die Tiere wegen der schnell um sich greifenden Flammen nur noch aus ihren Ställen befreien und mussten sie dann sich selbst überlassen. Es war zunächst unklar, wie viele Pferde umkamen.

Andernorts in Südkalifornien konnten die Helfer die Feuersbrunst eindämmen. Ein Buschfeuer am Rande des Prominentenviertels Bel Air war am Donnerstagabend (Ortszeit) zu 30 Prozent unter Kontrolle, wie die Behörden mitteilten. Sechs Häuser seien abgebrannt und zwölf weitere beschädigt worden, hieß es. Mehrere tausend Menschen hatten dort ihre Villen räumen müssen.

Das nahegelegene weltberühmte Getty-Kunstmuseum im Westen von Los Angeles kam ohne Schäden davon. Nach zweitägiger Schließung wollte das Museum am Freitag wieder für Besucher öffnen. Dagegen sollten Hunderte Schulen in der gesamten Region weiter geschlossen bleiben. Die Behörden warnten in den betroffenen Gebieten vor starkem Rauch und schlechter Luftqualität.

Am schlimmsten wüteten die Flammen im Bezirk Ventura County nordwestlich von Los Angeles, wo seit dem Ausbruch der Feuer am Montag nun bereits eine Fläche von mehr als 534 Quadratkilometern abgebrannt ist. Allein dort waren am Freitag rund 2500 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Behörden befürchten, dass Hunderte Häuser vernichtet wurden.

Klimaexperten machen die extreme Trockenheit und die seit Montag tobenden Santa-Ana-Winde für die Feuer im Süden Kaliforniens verantwortlich. Für die Jahreszeit ist es in der Küstenregion ungewöhnlich trocken. Regen blieb bislang aus.

Karte mit Waldbrand-Zonen

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