Busdepot fällt Flammen zum Opfer

Bottrop - Ein Großbrand hat in Bottrop rund 60 Busse komplett zerstört. Die Halle in einem Industriegebiet brannte völlig aus, Trotzdem können Linienbusse in Bottrop und Gladbeck am zweiten Weihnachtstag fahren.

Ein Großbrand hat am Sonntagmorgen ein Busdepot in Bottrop mit rund 60 Bussen komplett zerstört. Die Halle in einem Industriegebiet der Stadt im Ruhrgebiet sei völlig ausgebrannt, teilte die Feuerwehr mit. Verletzte habe es nicht gegeben. Zeitweise seien rund 120 Feuerwehrleute und sechs Löschzüge im Einsatz gewesen. Der Schaden wird auf rund 17 Millionen Euro geschätzt. Trotz der zerstörten Fahrzeuge können in den nächsten Tage Linienbusse in Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen-Buer fahren. Die Vestischen Straßenbahnen greifen auf ein weiteres Busdepot in Herten zurück.

Aufgeschreckt durch das laute Knallen von platzenden Reifen hatten Anwohner um 6.44 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Am frühen Nachmittag hatten die Einsatzkräfte das Feuer weitgehend unter Kontrolle. Einige Brandnester wurden noch gelöscht. Die Halle drohe aber einzustürzen, sagte ein Polizeisprecher. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Halle müsse zunächst auskühlen, bevor die Ermittler mit ihrer Arbeit beginnen könnten, sagte ein Polizeisprecher. Möglicherweise müsse am Dienstag zunächst ein Statiker die abgesperrte Halle untersuchen.

Trotz des Verlustes der Busse rolle der feiertägliche Linienverkehr in Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen-Buer wieder weitgehend planmäßig, sagte ein Sprecher der Vestischen Straßenbahnen. “Wir hatten Glück im Unglück.“ Wegen der Weihnachtstage und der Schulferien seien weniger Busse im Einsatz. Außerdem gebe es in Herten noch ein Depot mit rund 130 Bussen, die nun eingesetzt würden.

dpa

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