+
Bei dem Busunglück im Südwesten der Türkei sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Der vorwiegend mit einheimischen Reisenden besetzte und aus Izmir kommende Bus überschlug sich auf einer Autobahn in der Küstenprovinz Mugla.

Muttertagsausflug endet tödlich

Busunglück in Türkei: Zahl der Toten steigt auf 24

Marmaris - Bei einem Muttertagsausflug sind in der Türkei mindestens 23 Businsassen ums Leben gekommen, die meisten davon Frauen und Kinder.

UPDATE vom 14.05.2017, 15.20 Uhr: 

Bei einem Busunglück im Südwesten der Türkei sind 21 Frauen und drei Männer ums Leben gekommen. Der aus Izmir kommende Bus überschlug sich am Samstag auf einer Autobahn in der Küstenprovinz Mugla, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Zehn Menschen seien verletzt worden, fünf davon schwer.

Die Reisenden waren nach Angaben des Senders NTV für einen Tagesausflug zum Muttertag am Sonntag unterwegs. Die Unfallursache war zunächst unklar. Erste Ermittlungen deuteten auf Bremsversagen hin, berichtete NTV. Der Fahrer habe daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Ein Verantwortlicher der Reisefirma sei festgenommen worden. Das Unglück löste große Bestürzung in der Türkei aus.

Recep Tayyip Erdogan drückt sein Beileid aus

Auf Fotos der privaten Nachrichtenagentur Dogan war zu sehen, wie der Bus auf seiner rechten Seite lag. Er habe sich in einer Kurve überschlagen, hieß es.

Ministerpräsident Binali Yildirim nahm am Sonntag an der Trauerfeier in der Küstenstadt Izmir teil. Die Hintergründe des Unfalls würden untersucht, versprach her. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan drückte den Angehörigen in einer Erklärung sein Beileid aus. Er sei „außerordentlich betrübt“ hieß es darin.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Explosion in New York war versuchter Terroranschlag
Mitten im Berufsverkehr am Montagmorgen knallt es am New Yorker Times Square. Ein 27-Jähriger will sich in die Luft sprengen. Es gibt vier Verletzte. Die Behörden …
Explosion in New York war versuchter Terroranschlag
Vater schüttelt Baby - sieben Jahre Haft
Ein Vater, der sein Baby beinahe zu Tode geschüttelt hat, muss in der Schweiz in Haft. Es war nicht das erste Mal, dass der Mann so auf das Schreien eines Kindes …
Vater schüttelt Baby - sieben Jahre Haft
Vater tötet Baby - dreieinhalb Jahre Haft auch für Mutter
Ein Säugling wurde über Stunden gequält, schrie um sein Leben, bis der Vater ihn ermordete. Die Mutter war nebenan und unternahm nichts. Dafür ist sie jetzt verurteilt …
Vater tötet Baby - dreieinhalb Jahre Haft auch für Mutter
Schimmelpilzgift festgestellt: Rückruf von getrockneten Feigen
Vor dem Verzehr von getrockneten Feigen eines niedersächsischen Unternehmens wird gewarnt.
Schimmelpilzgift festgestellt: Rückruf von getrockneten Feigen

Kommentare