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Tragischer Unfall: Bei der Kollision mit einem Lastwagen starben mindestens zehn Insassen eines Schulbusses in der Nähe von São Paulo.

LKW kollidiert mit Bus

Zehn Menschen sterben bei Schulbusunfall

São Paulo - Bei einem tragischen Busunglück in Brasilien sind am Montagabend mindestens zehn Insassen ums Leben gekommen. Über 30 Menschen sollen verletzt worden sein. Die Einzelheiten des Unglücks:

Tragisches Ende eines Schulausflugs: Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem mit Schülern besetzten Reisebus und einem Lastwagen sind in Brasilien mindestens zehn Menschen getötet worden. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte, wurden 31 weitere Menschen verletzt, davon 16 schwer. Der Unfall ereignete sich demnach am Montagabend.

Der Reisebus befand sich den Angaben zufolge auf dem Rückweg von einem Schulausflug, der die Jugendlichen nach São Paulo geführt hatte, in die 390 Kilometer entfernte Stadt Borborema. Der mit 42 Passagieren besetzte Reisebus sei mit einem entgegenkommenden Lkw zusammengestoßen. Als sich der Unfall ereignete, hatte die Gruppe beinahe ihr Ziel erreicht: Dem Polizeisprecher zufolge ereignete sich die Kollision in Ibitinga, rund 30 Kilometer vor Borborema.

Die Nachrichtenwebsite "G1" berichtete, der Lkw habe Pflanzenöl transportiert. Nach der Kollision sei ein Feuer ausgebrochen, das die Feuerwehr erst nach zwei Stunden unter Kontrolle gehabt habe.

Zur Identität der Toten machte die Polizei zunächst keine Angaben. Laut "G1" waren sechs von ihnen Schüler im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, außerdem seien drei Lehrer und eine Schuldirektorin ums Leben gekommen. Angaben der Website, wonach am Dienstagmorgen eine verbrannte elfte Leiche gefunden wurde, bestätigte die Polizei nicht.

Die Verletzten wurden in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht. In Borborema wurde eine dreitägige Trauer ausgerufen.

AFP

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