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Seine Ex-Freundin hat auf Facebook eine Warnung vor dem "Vergewaltiger" Chad Lesko gepostet. Es wurde über 30.000 Mal geteilt. Aber der Mann ist unschuldig. 

Warnung mehr als 30.000 Mal geteilt

Ex machte ihn auf Facebook zum Vergewaltiger

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Toledo - Ein Facebook-Posting, das vor dem "Vergewaltiger" Chad Lesko warnt, wurde binnen weniger Tage mehr als 30.000 Mal geteilt. Aber: Der Mann ist unschuldig. Seine Ex hatte die Internet-Hexenjagd angezettelt. 

Die Hölle brach völlig unerwartet über Chad Lesko herein. Als der Mann aus Toldeo (US- Staat Ohio) durch einen Park ging, wurde er laut des TV-Senders "Toledo News Now" von einem aufgebrachten Mann angegangen: "Du hast hier nichts verloren!", blaffte er Lesko an: "In dieser Gegend sind Kinder. Und Du bist ein Vergewaltiger!" Geschockt versicherte Lesko dem Mann, dass er sicher kein Sexualstraftäter sei. Doch das kaufte der Passant ihm wohl nicht ab.

Dieses Facebook-Posting, das vor dem "Vergewaltiger" Chad Lesko warnt, wurde binnen weniger Tage über 30.000 Mal geteilt.

Was Lesko nicht wusste: Am vergangenen Montag wurde auf Facebook ein Posting mit seinem Foto veröffentlicht, das ihn als gesuchten Vergewaltiger und Kinderschänder brandmarkt. Die Warnung, die auf dem Profil einer "Nicole McCarthy" veröffentlicht wurde: "Wenn Sie diesen Mann sehen: Sein Name ist Chad Michael Lesko. Er wird von der Polizei in Toldeo wegen vier Vergewaltigungs-Fällen gesucht. Er hat drei kleine Mädchen und seinen eigenen Sohn vergewaltigt. Bitte liken und teilen, um die Botschaft zu verbreiten. Bitte halten Sie sich von ihm fern!!!!"

Lesko erfuhr zunächst von seiner aktuellen Freundin und später von einem Kumpel, dass dieses Facebook-Posting im Umlauf ist. Er traute seinen Augen nicht, als er die Warnung auf dem sozialen Netzwerk las. Besonders schlimm für ihn: Das Posting wurde innerhalb weniger Tage mehr als 30.000 Mal geteilt, wie die US-Nachrichtenseite "Gawker" berichtet.

Die nächsten Tage wurden für Lesko zum Albtraum. Mitglieder seiner Kirche, die er nach einem vormals wilden Lebensstil seit acht Monaten besucht, riefen die Polizei, als sie ihn sahen. Als die Beamten zur Kirche kamen, fanden sie aber schnell heraus, dass gegen den Mann nichts vorliegt.

Doch es wurde noch schlimmer. Auf dem Heimweg wurde Lesko von einem anderen Polizisten angehalten und zu Boden gedrückt, weil dieser ihn für einen gesuchten Verbrecher hielt.

Die größten Shitstorms

Die größten Shitstorms

Mittlerweile ist die Polizei in Toldeo an die Öffentlichkeit getreten und hat bestätigt, dass Chad Lesko völlig unschuldig ist.

Nun ist auch klar, wer hinter dem Facebook-Profil von "Nicole McCarthy" steckt, auf dem die Vergewaltiger-Warnung gepostet wurde. Chad Leskos Ex-Freundin hat das Konto eingerichtet, um sein Ansehen zu zerstören. Den Rufmord hat sie laut "Gawker" bereits einem lokalen Radiosender bestätigt. Noch liegen keine Berichte vor, ob die Justiz sie nun ins Visier nimmt.

Für Chad Lesko sind die Vergewaltigungsvorwürfe aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte besonders verletzend. "Ich wurde als Kind selbst missbraucht und geschlagen", bekennt er gegenüber "Gawker": "Sich an einem Kind zu vergreifen, ist das Niederste, was jemand machen kann."

fro

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