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Der Weihnachtsmann wünscht sich auch in diesem Jahr ein weißes Fest.

Trotz Klimawandel

Chancen auf weiße Weihnacht bleiben gleich

München - Die Wahrscheinlichkeit auf weiße Weihnachten ist trotz der Klimaerwärmung in den vergangenen hundert Jahren unverändert geblieben.

Es besteht aber in den meisten Städten eine höhere Wahrscheinlichkeit, die Feiertage ohne Schnee verbringen zu müssen, als mit Schnee feiern zu können, teilte der Deutsche Wetterdienst am Freitag in Offenbach mit. Dabei gelte: Je näher an der Küste und je niedriger das Gelände, desto geringer die Chancen.

Nach Angaben der Wetterexperten besteht am Niederrhein oder auf Helgoland die geringste Aussicht auf einen weihnachtlichen Spaziergang im Schnee. Die Wahrscheinlichkeit, dass an wenigstens einem der drei Tage von Heiligabend bis zum Zweiten Weihnachtstag Schnee liegt, ist vor allem in München sehr hoch.

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Dort liegt in 54 Prozent der Festtage, also etwa alle zwei Jahre, an einem Weihnachtstag Schnee. In Dresden liegt die Wahrscheinlichkeit bei 30 Prozent, in Hamburg bei 29 Prozent, in Frankfurt bei 28 Prozent und in Aachen bei 26 Prozent. Das heißt, die Aachener bekommen nur alle vier Jahre Schnee an Weihnachten.

So wird das Wetter in Ihrer Region

Die Aussichten auf Schnee schmelzen rasant, wenn von weißen Weihnachten für alle drei Tage gesprochen wird. Dies ist in Aachen nur in zehn Prozent der Weihnachten - also alle zehn Jahre - der Fall. In Frankfurt und Hamburg sind es elf Prozent, in Dresden 18 Prozent. Nur die Münchner haben immerhin fast alle zwei Jahre durchgehend weiße Weihnachten, bei ihnen liegt die Wahrscheinlichkeit bei 42 Prozent.

Als Erklärung für die eher grünen deutschen Weihnachten nennt der Deutsche Wetterdienst das berüchtigte Weihnachtstauwetter. Häufig liege schon Ende November oder Mitte Dezember Schnee. Es ströme dann aber oft milde atlantische Luft verbunden mit Regen heran und taue den Schnee weg.

afp

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