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Studien zeigen: Wer spät zu Bett geht und länger schläft, ist oft auch intelligenter.

US-Studie kommt zu überraschendem Ergebnis

Wer weniger schläft, ist klüger

Fluchen, chaotisch sein und spät ins Bett gehen: Was allgemein als Makel gilt, könnte auf gute Eigenschaften hinweisen. Forscher sehen einen Zusammenhang zwischen einem unaufgeräumten Leben und der Intelligenz einer Person.  

Wer viel flucht ist dumm, weil ihm klügere Worte fehlen? Dieses Vorurteil haben US-Forscher nun in einer Studie widerlegt. Sie testeten den Zusammenhang zwischen der generellen Sprachgewandtheit eines Sprechers und der flüssigen Verwendung sogenannter Tabu-Wörter. Studenten sollten so viele Schimpfwörter wie möglich in 60 Sekunden nennen. In der selben Zeitspanne sollten sie dann möglichst viele Tiernamen laut aussprechen. Wer mit Schimpfwörtern besonders gewandt umgehen kann, tut dies auch mit anderen Wort-Kategorien, lautete das Ergebnis der Forscher. Zudem schnitten Menschen, die im Laufe einer Minute die meisten Tabu-Wörter fanden, auch in Intelligenztests besser ab. Aus den Ergebnissen ihrer Studie schlossen die Forscher, dass ein „reiches Vokabular an Schimpfwörtern ein Zeichen für gesunde verbale Fähigkeiten“ sei, und nicht der Versuch, verbale Defizite zu überspielen.

Wer weniger schläft, ist klüger

Sie bleiben gerne lang wach? Und arbeiten nachts am effizientesten? Dann ist das vielleicht ein Zeichen für ihre besondere Intelligenz. Einerepräsentative US-Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen dem Tag-Nacht-Rhythmus von Menschen und ihren kognitiven Fähigkeit. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass intelligente Kinder nachtaktiver sind als weniger intelligente Altersgenossen. Wer intelligent ist, neigt eher dazu, an Wochentagen und Wochenenden spät zu Bett zu gehen. Zudem schlafen intelligente Menschen unter der Woche etwas länger als Menschen, die nur einen IQ von weniger als 75 haben. 

Chaoten haben bessere Ideen

Die Blätter liegen überall auf dem Schreibtisch verteilt, Tassen stehen daneben und das Handy ist nicht mehr auffindbar? Möglicherweise ist auch das ein Zeichen Ihrer Intelligenz-zumindest aber weist es auf eine überdurchschnittliche Kreativität hin. Eine Studie der University of Minnesota kommt zu dem Ergebnis, dass die berühmten unaufgeräumten Schreibtische der Genies tatsächlich ein Zeichen für Intelligenz sind. Dafür ließen die Forscher eine Gruppe von Probanden in einem aufgeräumten Büro arbeiten, während sie anderen einen unaufgeräumten Schreibtisch zur Verfügung stellten. Die Teilnehmer erhielten die Aufgabe, Ideen für die neue Nutzung von Tischtennisbällen zu entwickeln. Sowohl diejenigen, die in chaotischer Umgebung kreativ sein mussten, als auch die, die an einem aufgeräumten Ort tätig waren, hatten gleich viele Ideen. Einziger Unterschied: Die Ideen derjenigen Teilnehmer, die an unaufgeräumten Schreibtischen arbeiteten, waren kreativer. Folglich gilt: Unordnung kann auch inspirierend sein. 

ae

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