OP-Notfälle am Simulator

Berlin - Damit bei kritischen Situationen während einer Operation jeder Handgriff sitzt, können Studierende und Ärzte an der Berliner Charité ab sofort in einem hochmodernen Simulator üben.

Der Patient: Eine Puppe im Wert von 300 000 Euro, mit der sich hunderte Krankheitszustände und körperliche Reaktionen nachstellen lassen. Die Ärzte sehen dann kritische Werte auf den Monitoren, müssen sofort entscheiden und handeln. Der insgesamt rund eine Million Euro teure Operationssaal wurde am Dienstag in Betrieb genommen.

“Die Simulation bietet die Chance, ohne Patientengefährdung die notwendige Präzision zu erreichen“, sagte Prof. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. Ärzte könnten somit den Umgang mit kritischen Situationen trainieren - ähnlich wie die Besatzung eines Cockpits im Flugsimulator.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Direktflüge zwischen Russland und Ägypten werden wieder aufgenommen
Die seit 2015 ausgesetzten Direktflüge zwischen Russland und Ägypten werden ab dem 1. Februar wieder aufgenommen.
Direktflüge zwischen Russland und Ägypten werden wieder aufgenommen
Mindestens eine Tote nach Erdbeben vor Indonesien
Das schwere Erdbeben vor der Küste der indonesischen Insel Java hat mindestens ein Todesopfer gefordert.
Mindestens eine Tote nach Erdbeben vor Indonesien
Eurojackpot am 15.12.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen
Eurojackpot am Freitag, 15.12.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen der Ziehung der Eurolotterie. 20 Millionen Euro liegen im Jackpot.
Eurojackpot am 15.12.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen
Frau will Leben ihres Freundes retten - und stirbt dabei selbst
Ein tragischer Vorfall hat sich in Oldham, Großbritannien, zugetragen. Eine 23-Jährige wollte ihren Freund davon abhalten, Suizid zu begehen - und stirbt am Ende selbst.
Frau will Leben ihres Freundes retten - und stirbt dabei selbst

Kommentare