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Hugo Chavez.

Chavez preist Gaddafi - Verwirrung um Sohn

Sirte - Für den venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez ist klar: Der Tod von Muammar al Gaddafi war vorsätzlicher Mord. Die Welt verliere "einen großen Kämpfer und Märtyrer". Unterdessen herrscht Verwirrung um einen von Gaddafis Söhnen.

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Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat den Tod von Libyens Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi bedauert. “Leider hat sich der Tod Gaddafis bestätigt, sie haben ihn ermordet“, sagte er am späten Donnerstagabend (Ortszeit) kurz nach seiner Rückkehr aus Kuba im venezolanischen Bundesstaat Táchira. Chávez, der Gaddafis engster Verbündeter in Lateinamerika war, würdigte den libyschen Ex-Machthaber als “großen Kämpfer, großen Revolutionär und jetzt Märtyrer“.

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Unterdessen herrscht nach wie vor Verwirrung über das Schicksal des Gaddafi-Sohnes Saif al-Islam. Das staatliche libysche Fernsehen hatte am Donnerstag seinen Tod vermeldet. Bislang tauchten aber keine Bilder von ihm auf, anders als im Falle seines Vaters sowie seines Bruders Mutassim, die am Donnerstag getötet worden waren. Beide Leichname waren ins Krankenhaus von Misrata gebracht worden. Dort hatte sie auch ein Mitarbeiter der Fotoagentur epa gesehen.

Der arabische Nachrichtensender Al Arabija meldete indes unter Berufung auf einen Kommandeur der Nationalratsmilizen, dass Saif al-Islam in einem Fahrzeugkonvoi nach Asisija, 45 Kilometer südlich von Tripolis, geflohen sei. Der Bericht wurde vom Nationalrat bislang nicht bestätigt. Saif al-Islam al-Gaddafi war zur Zeit des Regimes seines Vaters dessen rechte Hand und mehr oder weniger offen als sein Nachfolger gehandelt worden.

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´dpa

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