Chef von Tepco "überarbeitet"

Tokio - Der Chef des japanischen Atomkonzerns Tepco, zu dem das Krisenkraftwerk in Fukushima gehört, musste sich für ein paar Tage erschöpft zurückziehen. Die Zügel gab er trotzdem nicht aus der Hand.

Lesen Sie dazu auch:

Fukushima: Strahlung millionenfach erhöht

Fukushima: Drastisch erhöhte Strahlung im Meerwasser

Am 16. März - fünf Tage nach der Dreifachkatastrophe - habe Masataka Shimizu wegen “Überarbeitung“ die Krisenzentrale am Konzernsitz verlassen und sich in einem anderen Zimmer im Gebäude ausgeruht, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji Press am Sonntag. Inzwischen sei er aber in die Krisenzentrale zurückgekehrt, von der er Anweisungen erteile. Auch während seiner Abwesenheit habe er Anordnungen erteilt, hieß es.

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

In Fukushima kämpfen die Arbeiter seit mehr als zwei Wochen gegen einen Super-GAU. Mehrere sind bereits verstrahlt worden. Tepco war wegen seines Krisenmanagements mehrmals in die Kritik geraten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fahrer verliert Kaminofen auf der Autobahn
Vöhringen - Beim Überholen auf der Autobahn 81 hat ein 26 Jahre alter Autofahrer am Samstag einen Kaminofen verloren - den hatte er mit offenstehender Kofferraumklappe …
Fahrer verliert Kaminofen auf der Autobahn
Rätselhafte Serie: 30 Morde in 24 Stunden
Belém - Eine rätselhafte Serie von 30 Morden an einem Tag hat die Sicherheitsbehörden in der nordostbrasilianischen Stadt Belém in Alarmstimmung versetzt.
Rätselhafte Serie: 30 Morde in 24 Stunden
Australien: Taucher bei Haiangriff schwer verletzt
Sydney - Ein Taucher ist am australischen Great Barrier Reef von einem Hai angegriffen und schwer verletzt worden.
Australien: Taucher bei Haiangriff schwer verletzt
Berghotel-Unglück: Suche nach Verschütteten geht weiter
Rom -Der Papst schickt eine emotionale Botschaft in die Abruzzen: „Danke für Eure Nähe, für Eure Arbeit, für Eure konkrete Hilfe. Grazie“, ruft er den Rettungskräften …
Berghotel-Unglück: Suche nach Verschütteten geht weiter

Kommentare