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Bei einem Vortrag wurde Chefarzt Fritz von Weizsäcker am Dienstag in einer Berliner Klinik erstochen.

Messerangriff in Berliner Klinik

Weizsäcker-Sohn erstochen - Merkel und Bundesregierung sprechen von „entsetztlichem Schlag“

Nach dem gewaltsamen Tod von Chefarzt Fritz von Weizsäcker ist der Schock groß. Merkel, die Bundesregierung und Berliner Universitätsklinik Charité reagieren auf die tödliche Messerattacke.

  • Chefarzt Fritz von Weizsäcker wurde am Dienstagabend (19. November) bei einem Vortrag in einer Berliner Klinik erstochen.
  • Ein 57 Jahre alter Deutscher gilt als tatverdächtig und wurde festgenommen.
  • Schock und Trauer nach dem tödlichen Angriff ist groß. 

Update von 13.38 Uhr: Nach der tödlichen Messerattacke auf den Arzt Fritz von Weizsäcker hat

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr Beileid bekundet. „Es ist ein entsetzlicher Schlag für die Familie von Weizsäcker, und die Anteilnahme der Bundeskanzlerin, sicher auch der Mitglieder der Bundesregierung insgesamt, gehen an die Witwe, an die ganze Familie“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

Auch ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, der tödliche Messerangriff auf von Weizsäcker sei „mit Entsetzen“ zur Kenntnis genommen worden. Zu möglichen Schutzmaßnahmen für Angehörige früherer Bundespräsidenten wollte er auf Nachfrage keine Angaben machen.

Weizsäcker-Sohn erstochen - Berliner Charité „zutiefst erschüttert“

Nachricht vom 20. November 2019: Berlin - Die Berliner Universitätsklinik Charité hat sich nach dem tödlichen Angriff auf den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker „zutiefst erschüttert“ gezeigt. Die Tat sei während eines Vortrags für Laienpublikum geschehen und damit in einem Kontext, wie er auch an der Charité alltäglich sei, teilte der Klinikvorstand in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung mit. Von Weizsäcker sei ein „geschätzter und befreundeter Kollege“ gewesen. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Schlosspark-Klinik.“

Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, war am Dienstagabend erstochen worden, als er in der Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg einen öffentlichen Vortrag hielt. Ein 57 Jahre alter Deutscher gilt als tatverdächtig und wurde festgenommen.

dpa/afp

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