Am italienisch-österreichischen Grenzübergang Brenner warten mehrere hundert Bahnpassagiereauf auf ihre Weiterreise. Foto: Daniel Liebl/Zeitungsfoto.At/APA/dpa
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Am italienisch-österreichischen Grenzübergang Brenner warten mehrere hundert Bahnpassagiereauf auf ihre Weiterreise. Foto: Daniel Liebl/Zeitungsfoto.At/APA/dpa
Menschen stehen mit Atemschutzmasken vor einem Supermarkt in der Lombardei. In einzelnen Gebieten Norditaliens ist das öffentliche Leben teilweise zum Erliegen gekommen. Foto: Claudio Furlan/LaPresse/AP/dpa
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Menschen stehen mit Atemschutzmasken vor einem Supermarkt in der Lombardei. In einzelnen Gebieten Norditaliens ist das öffentliche Leben teilweise zum Erliegen gekommen. Foto: Claudio Furlan/LaPresse/AP/dpa
Mitarbeiter einer Fabrik in Casalpusterlengo, in der ein Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt ist, tragen auf der Straße Mundschutz. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
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Mitarbeiter einer Fabrik in Casalpusterlengo, in der ein Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt ist, tragen auf der Straße Mundschutz. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
Wie ausgestorben sind die Straßen in Codogno. Italiens Regierung will wegen Coronavirusfällen Städte abriegeln. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
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Wie ausgestorben sind die Straßen in Codogno. Italiens Regierung will wegen Coronavirusfällen Städte abriegeln. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
Die Notaufnahme des Ospedale di Codogno. Italien ist aktuell das europäische Land mit den meisten Sars-CoV-2-Infizierten. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
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Die Notaufnahme des Ospedale di Codogno. Italien ist aktuell das europäische Land mit den meisten Sars-CoV-2-Infizierten. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
Die Produktion von Desinfektionsmittel wird in China massiv ausgeweitet. In einem Betrieb in Chongqing bringt eine Mitarbeiterin an einem Fließband Etiketten auf Flaschen an. Foto: Liu Chan/Xinhua/dpa
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Die Produktion von Desinfektionsmittel wird in China massiv ausgeweitet. In einem Betrieb in Chongqing bringt eine Mitarbeiterin an einem Fließband Etiketten auf Flaschen an. Foto: Liu Chan/Xinhua/dpa

Furcht vor Infektionen

Coronavirus-Verdacht: Züge aus Italien am Brenner angehalten

Die Angst vor dem Virus hat zeitweise auch den Zugverkehr lahm gelegt. Am Sonntagabend mussten zwei Züge aus Italien am Brenner halten. Erst nach Stunden ging es weiter.

Wien/Bozen (dpa) - Aus Furcht vor Coronavirus-Infektionen sind zwei Züge auf der zentralen Brenner-Route zwischen Italien und Österreich am Sonntagabend gestoppt worden.

Rund 500 Passagiere mussten stundenlang warten, bevor die Behörden in Österreich kurz vor Mitternacht grünes Licht für die Weiterfahrt gaben. Zu diesem Zeitpunkt waren laut Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bereits alle Passagiere des Eurocitys (EC) 86 von Venedig nach München in den nachfolgenden EC 1288 ebenfalls mit dem Ziel München umgestiegen.

Die österreichischen Behörden hatten darauf bestanden, dass zwei Ärzte an Bord gehen. Ausgelöst wurde der Zwangsstopp durch zwei fiebernde Frauen an Bord, die aber nach Angaben des österreichischen Innenministeriums negativ auf das Virus getestet wurden. Die Bahnpassagiere waren während der Wartezeit von den ÖBB verpflegt worden.

Die italienische staatliche Eisenbahngesellschaft hatte die ÖBB zuvor über die möglichen Fälle informiert. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ein Teil des Zuges isoliert worden. Von der zeitweisen Sperre des Zugverkehrs über den Brenner war auch ein Fernzug von Nizza nach Moskau betroffen. Er wurde laut ÖBB über eine andere Route umgeleitet. Ein Regionalexpress aus Österreich in Richtung Italien kehrte am Abend um. Der Brenner ist die wichtigste Bahnstrecke von Italien nach Deutschland.

Italien hatte zuvor angekündigt, mit drastischen Maßnahmen wie Sperrzonen die rasante Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu stoppen. Mehrere Gemeinden in Norditalien wurden abgeriegelt, damit das Virus nicht auf die Wirtschaftsmetropole Mailand, das Touristenzentrum Venedig und andere Regionen übergreift.

Der Karneval in Venedig werde genauso wie alle Sportveranstaltungen abgesagt, Museen und Schulen sollen in der gesamten Region Venetien bis zum 1. März geschlossen bleiben, kündigte Regionalpräsident Luca Zaia an. Der Karneval hätte eigentlich noch bis Dienstag laufen sollen. Mittlerweile starben drei infizierte Menschen in Italien - dem Land mit der höchsten Zahl an bestätigten Erkrankten in Europa.

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