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Nach Regierungsangaben starben in China seit Anfang des Monats 200 Menschen oder werden vermisst.

China: 670 000 Menschen in Sicherheit gebracht

Peking - Nach schweren Überschwemmungen sind in China rund 670 000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Etwa 50 Menschen starben vermutlich in den Fluten.

Das teilte die Regierung am Freitag mit. Die Wassermassen trafen vor allem acht Provinzen im Osten und Süden des Landes und zerstörten dort tausende Häuser.

Sintflutartige Regenfälle bedrohen die Menschen in China seit Wochen. Nach Regierungsangaben starben seit Anfang des Monats 200 Menschen oder werden vermisst. In einer der Regionen, die von den Fluten besonders schwer betroffen war, trat ein Fluss über die Ufer. Dutzende Dörfer wurden überschwemmt und etwa 120 000 Menschen mussten die Gegend verlassen, wie staatliche Medien berichteten. Allein in dieser und der angrenzenden Provinz seien 3500 Häuser zerstört und weitere 18 000 beschädigt worden, hieß es.

Eine Besserung ist nicht in Sicht. Die chinesische Wetterbehörde gab eine Warnung der höchsten Stufe heraus - sie erwartet in den nächsten Tagen starken Regen in mehreren Regionen Zentral- und Südchinas.

dpa

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