Mindestens neun Tote

Horror-Unglück: Straßenkrater reißt plötzlich auf und verschluckt vollbesetzten Bus

Schreckliches Unglück in der chinesischen Großstadt Xining: Plötzlich reißt ein riesiges Erdloch auf, in das ein Bus versinkt. Neun Menschen kommen ums Leben.

  • In der chinesischen Metropole reißt auf einer Straße in riesiges Loch auf
  • Ein Bus versinkt in dem Krater
  • Mindestens neun Menschen sterben, es gibt noch Vermisste
  • Xining - Ein Bus voller Menschen und mehrere Passanten sind in China von einem plötzlich aufgerissenen Krater in einer Straße verschluckt worden. Bei dem Unglück in der chinesischen Großstadt Xining starben laut Staatsmedien neun Menschen. Der plötzliche Erdfall habe sich am Montag auf einer viel befahrenen Straße ereignet, berichtete der chinesische Fernsehsender CCTV am Dienstag. Vier Menschen würden noch vermisst.

    Unglück in China: Bus stürzt fast vertikal in Erdloch

    Der Krater in der Hauptstadt der nordwestlichen Provinz Qinghai hatte sich plötzlich vor einem Krankenhaus geöffnet und einen vorbeifahrenden Bus sowie mehrere Passanten verschluckt. In von CCTV und der Nachrichtenagentur China News Service veröffentlichten Videoaufnahmen war zu sehen, wie an einer Bushaltestelle vor dem Krankenhaus Panik ausbrach. Menschen versuchten zu flüchten, als die Straße vor ihnen plötzlich einbrach. Der Bus stürzte fast vertikal in das Erdloch.

    Der Bus wird aus dem Straßenloch gezogen.

    Auch mehrere Passanten verschwanden in dem Erdloch, darunter offenbar auch ein Kind. In dem Krater ereignete sich den Videobildern zufolge eine Explosion. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, es gebe neun Todesopfer. 16 Menschen wurden laut CCTV verletzt, ihr Zustand sei jedoch "stabil".

    Bus stürzt in Straßenloch - warum gab die Erde nach?

    An den Bergungsarbeiten rund um das 80 Kubikmeter große Loch beteiligten sich mehr als tausend Einsatzkräfte. Zur Einsturzursache wurden Ermittlungen eingeleitet.

    In China gibt es wegen Baumängeln immer wieder plötzliche Erdfälle. 2013 kamen in der südlichen Metropole Shenzhen fünf Menschen ums Leben, als sich in einem Industriegebiet plötzlich ein zehn Meter breiter Krater öffnete.

    Als junge Frau wollte Madalyn Davis die Welt bereisen. In Australien ließ sich die britische Influencerin nieder. Dort erlebte sie ihre „beste Zeit“, fand aber auch den Tod.

    Bei einem Unglück in Südtirol wurden sieben junge Deutsche aus dem Leben gerissen. Die Eltern des 27 Jahre alten Unfallverursachers melden sich zu Wort.

    Bei der Rallye Dakar gab es einen tödlichen Unfall. Der Portugiese Paulo Goncalves ist nach einem Sturz gestorben.

    mb/AFP

    Rubriklistenbild: © dpa / Uncredited

    Auch interessant

    Meistgelesene Artikel

    Beispiellose Heuschrecken-Plage in Pakistan - China hilft mit ungewöhnlicher Methode
    Seit Monaten wütet in Pakistan die schwerste Heuschreckenplage in der Geschichte des Landes. China will nun mit einer ungewöhnlichen Methode helfen. 
    Beispiellose Heuschrecken-Plage in Pakistan - China hilft mit ungewöhnlicher Methode
    Rauchwolken bei Krawallen an Pariser Fernbahnhof
    Die Polizei hatte Unruhen befürchtet - und sollte Recht behalten: Über einem großen Pariser Fernbahnhof steigt eine riesige Rauchwolke auf und zieht über das ganze …
    Rauchwolken bei Krawallen an Pariser Fernbahnhof
    Eurojackpot am Freitag, 28.02.2020: Hier finden Sie die aktuellen Gewinnzahlen
    Eurojackpot am Freitag, 28.02.2020: Das sind heute die aktuellen Gewinnzahlen der europäischen Lotterie. 35 Millionen Euro liegen im Jackpot.
    Eurojackpot am Freitag, 28.02.2020: Hier finden Sie die aktuellen Gewinnzahlen
    Coronavirus im Iran: Zahl der Toten steigt, immer mehr Infizierte
    Der Iran ist besonders schlimm von der Coronavirus-Epidemie betroffen. Nach dem Coronavirus-Beauftragte ist nun ein weiteres Regierungsmitglied erkrankt.
    Coronavirus im Iran: Zahl der Toten steigt, immer mehr Infizierte

    Kommentare