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Der US-Justizminister Eric Holder (re.) und FBI-Chef Robert Mueller berichteten am Dienstag von den verteitelten Anschlagsplänen auf den Botschafter Saudi-Arabiens in New York.

Attentatsplan auf saudischen US-Botschafter vereitelt

Washington - US-Sicherheitsbehörden haben nach Angaben des TV-Senders CNN ein mögliches Attentat auf den saudiarabischen Botschafter in den USA vereitelt.

Justizminister Eric Holder hat dem Iran vorgeworfen, einen Mordanschlag auf den saudiarabischen Botschafter in den USA geplant zu haben. Dabei sei auch der Einsatz von Massenvernichtungswaffen vorgesehen gewesen.

Es sei ein verdächtiger Iraner in New York festgenommen worden. Ein weiterer Iraner mit US-Pass befinde sich auf freien Fuß im Iran.

Das Attentat sei von “Elemente der iranischen Regierung“ geplant worden, sagte Holder, am Dienstag in Washington. Es handele sich dabei Mitglieder einer Spezialeinheit der Revolutionären Garden. Man werde den Iran zur Verantwortung ziehen.

Iran weist Vorwürfe der USA zurück

Der Iran weist Vorwürfe über eine Beteiligung an einem geplanten Mordanschlag auf den saudi-arabischen Botschafter in den USA zurück. Die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA nannte die Vorwürfe des US-Justizministeriums amerikanische Propaganda gegen den Iran. Sie ging jedoch nicht näher auf die Vorwürfe ein.

dpa/dapd

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