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Nach einem Bericht des US-Senders CNN sind auf der Internationalen Raumstation ISS Bakterien gefunden worden.

CNN-Bericht

Astronauten in Gefahr: Bakterien auf ISS gefunden

Washington - Sorge um die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS: Dort wurden Bakterien gefunden, deren Natur es ist, Krankheiten auszulösen.

Auf der Erde seien die Erreger harmlos, unter den extremen Bedingungen im Weltraum könnten sie aber gefährlich werden, berichtet CNN unter Berufung auf eine Veröffentlichung des US-Wissenschaftsjournals "Microbiome". Insbesondere bei einer längerfristigen Mission, etwa einer auf zwei Jahre veranschlagten bemannten Reise zum Mars, könnte dies nach Darstellung der Weltraumbehörde NASA gefährlich für die Astronauten werden.

Die Keime stammen vermutlich von den Astronauten selbst und von den regelmäßig angelieferten Ladungen die etwa Vorräte und technische Geräte enthalten. Zuvor waren auch schon mikrobielle Pilze aus den Räumen der ISS untersucht worden. Die Behörde lotet nun Möglichkeiten aus, die Bakterien zu beseitigen.

ISS-Raumfahrer erledigen Außeneinsatz

Zwei US-Astronauten haben bei einem mehr als siebenstündigen Einsatz im freien Weltall den Wärmeschutz der Internationalen Raumstation ISS verstärkt. Scott Kelly und Kjell Lindgren verlegten bei den anstrengenden Außenarbeiten zudem Kabel für einen Kopplungsstutzen, an dem private Frachter andocken sollen.

Weil die Montage länger gedauert habe als geplant, seien weniger wichtige Aufgaben verschoben worden, teilte die Flugleitzentrale in Koroljow bei Moskau am Donnerstag mit. Nach 7 Stunden und 16 Minuten stiegen die beiden Männer wieder in die Luken der ISS rund 400 Kilometer über der Erde.

Kelly und Lindgren hatten bei ihrem Außeneinsatz auch den kanadischen Roboterarm Canadarm-2 gewartet. Unterstützt wurden sie dabei an Bord vom Japaner Kimiya Yui. Für die beiden US-Astronauten war es der erste Einsatz im freien Weltraum. Lächelnd winkten sie während den Arbeiten in die Außenkameras.

Bereits am 6. November stehen für Kelly und Lindgren die nächsten Außenarbeiten an, unter anderem am Kühlsystem. Auf der ISS forschen derzeit auch drei Russen und ein Japaner.

dpa

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