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Der schwer beschuldigte Kapitän des havarierten Kreuzfahrtschiffes “Costa Concordia“ ist nach dem Schiffbruch beim Telefonieren mit Freunden abgehört worden.

Kapitän: "Sie sind mir auf den Sack gegangen"

Rom - Der schwer beschuldigte Kapitän der “Costa Concordia“ ist nach dem Schiffbruch beim Telefonieren mit Freunden abgehört worden. Die Tageszeitung “La Repubblica“ zitierte aus den Gesprächen.

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“Sowie das Schiff begonnen hat sich zu neigen, habe ich mich heruntergestürzt“, soll Schettino laut Zeitung gesagt haben. “Ein anderer an meiner Stelle wäre nicht so gnädig gewesen, dort längs zu fahren, damit sind sie mir auf den Sack gegangen“, habe er am Telefon berichtet. Er machte deutlich, dass ein nicht namentlich genannter “Manager“ in höchstem Maße insistiert habe, die Verbeugung genannte nahe Route an der Insel Giglio vorbei zu nehmen: “Fahr, fahr dahin, die Untiefe dort war nicht von den Instrumenten angezeigt, die ich zur Verfügung hatte, und wir sind da längs gefahren(...), um auf den Manager zu hören, fahr dahin, fahr dahin.“

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In einem weiteren abgehörten Gespräch soll Schettino dem Blatt zufolge auf den Felsen zu sprechen gekommen sein, der der “Costa Concordia“ zum Verhängnis geworden ist: “Was soll ich Dir sagen, (...) wir fahren, um Giglio zu begrüßen, fahren, um Giglio zu begrüßen... es gab da einen hervorstehenden Felsen, den haben wir nicht gesehen, und wir sind draufgefahren. (...). Ich habe den nautischen Karten vertraut....“

dpa

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