Keine Todesstrafe mehr in Connecticut

Hartford - Connecticut schafft als 17. Staat der USA die Todesstrafe ab. Nach dem Senat stimmte am Mittwoch auch das Repräsentantenhaus von Connecticut einer entsprechenden Gesetzesvorlage zu.

Nach einer Debatte, die sich über fast zehn Stunden hinzog, unterstützten die Abgeordneten das Vorhaben mit 86 zu 62 Stimmen. Gouverneur Dannel Malloy hat bereits angekündigt, das Gesetz zu unterschreiben. Damit wäre es gültig.

“Wir haben ein System, das es uns erlaubt, diese Leute lebenslang wegzuschließen, unter Bedingungen, die niemand von uns erleben will“, erklärte Malloy nach der Abstimmung. Das Gesetz gilt allerdings nicht rückwirkend und damit nicht für die elf Männer, die derzeit in den Todeszellen des Staates sitzen.

Letzte Worte aus der Todeszelle

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dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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