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Corona-Ausbruch in der Antarktis: Isolierte Forscher auf Polarstation infiziert

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Von: Jennifer Lanzinger

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Eisberg im Antarktischen Ozean
Ein Eisberg im Antarktischen Ozean. (Symbolbild) © Kyodo/dpa

Das Coronavirus lässt sich auch durch Landesgrenzen nicht aufhalten, nun infizierten sich zahlreiche Forscher auf einer Polarstation in der Antarktis.

Antarktis - Das Coronavirus sorgt seit zwei Jahren für Einschränkungen in Deutschland und vielen Teilen der Welt, das RKI meldet nun nach den Feiertagen langsam aber sicher wieder steigende Infektionszahlen. Dass das Virus auch vor entlegenen Teilen der Welt nicht Halt macht, zeigt nun ein Corona-Ausbruch in der Antarktis. Zahlreiche Forscher einer Polarstation haben sich mit Corona infiziert.

Sie waren über Südafrika eingereist: Zahlreiche Forscher auf Polarstation in der Antarktis infiziert

Wie unter anderem die belgische Zeitung Le Soir und auch die BBC berichten, sollen sich insgesamt 25 Personen auf der Polarstation in der Antarktis aufhalten. Bei etwa zwei Drittel von ihnen soll das Coronavirus mittlerweile bereits nachgewiesen worden sein. Die Forscher stammen demnach aus Belgien, sie alle seien vollständig geimpft.

Wie die belgische Zeitung weiter berichtet, sollen alle Forscher vor der Reise auf das Coronavirus getestet worden sein. Zu diesem Zeitpunkt seien alle Beteiligten noch negativ getestet worden. Die Crew sei jedoch über Südafrika eingereist, dort sollen sich die Forscher auch für rund zehn Tage in vorübergehender Quarantäne befunden haben. Bislang nicht bekannt ist, ob sich die Forscher mit der zunächst in Südafrika nachgewiesenen neuen Corona-Variante Omikron infiziert haben.

Corona-Ausbruch in der Antarktis - Alle Betroffenen lediglich mit leichten Symptomen

Wie Le Soir weiter berichtet, soll erst eine Woche später das Virus bei einem der belgischen Forscher nachgewiesen worden sein. Obwohl die Person umgehend isoliert worden sei, sei der Ausbruch in der Polarstation nicht mehr zu verhindern gewesen. Die nächsten Tage werden die Experten nun auf der Station in der Antarktis in Quarantäne verbringen, bei ihnen seien jedoch zwei Ärzte. Wie die BBC berichtet, sollen alle Infizierten einen leichten Verlauf durchleben, selbst die Arbeit auf der Polarstation werde durch den Corona-Ausbruch nicht beeinträchtigt.

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